Fußball: 3. Liga
Preußen Münster hofft gegen MSV Duisburg auf Zuschauer-Saisonrekord

Münster -

Der Run auf Tickets für das erste Preußen-Heimspiel des neuen Jahres ist vergleichsweise groß. Das liegt vor allem an den Fans des MSV Duisburg, die sämtliche Karten abgenommen haben. Doch auch die Haupttribüne ist schon dicht. Ein neuer Saisonrekord wäre logisch.

Mittwoch, 29.01.2020, 16:24 Uhr aktualisiert: 29.01.2020, 20:54 Uhr
Die Haupttribüne ist für Samstag ausverkauft.
Die Haupttribüne ist für Samstag ausverkauft. Foto: Jürgen Peperhowe

Eine volle Hütte deutet sich für den Samstagnachmittag an der Hammer Straße an. Das Heimspiel des SC Preußen gegen den MSV Duisburg (14 Uhr) könnte sogar das bestbesuchte in der gesamten Saison werden, nachdem die Zuschauerzahlen in der enttäuschenden Hinserie deutlich unterhalb der Kalkulation lagen.

Einen gehörigen Anteil daran haben die Zebra-Fans, die ihr komplettes Kontingent bereits ausgeschöpft haben. Alle 2100 Tickets für den Gästeblock waren Anfang der Woche vergriffen, dazu kommen natürlich auch noch noch einige Anhänger der Meidericher, die einen Sitzplatz einnehmen. Die Haupttribüne, die rund 3000 Besucher fasst, ist ebenfalls schon ausverkauft. Duisburger, die als solche durch ihre Kleidung oder ihr Verhalten erkennbar sind, bekommen keinen Zutritt für die Stehplatzbereiche der Heimfans.

Klangvoller Name 

Insgesamt sind aktuell 6765 Tickets verkauft, in Summe rechnet der SCP mit gut 8500 Schlachtenbummlern im Stadion. Der Rekord liegt bei 8154, die kurz vor Weihnachten gegen den TSV 1860 München kamen. Anfang August gegen den 1. FC Kaiserslautern waren es exakt 14 weniger.

Nun hat sich mit dem Spitzenreiter aus dem Ruhrgebiet ein weiterer klangvoller Name mit viel Tradition angekündigt, ein neuer Bestwert scheint gut möglich, zumal sich rund um den Verein nach den Transfers des Winters, dem Trainerwechsel und vor allem dem Auftaktsieg nach der Pause in Jena wieder ein Stück weit Zuversicht breitgemacht hat.

Allerdings mischte sich in die Vorfreude am Mittwoch auch schon wieder neuer Ärger. So soll der Block O, wo die Ultras stehen, aufgrund von Pyro-Vorfällen künftig nicht mehr  über die angrenzenden Stehplatzbereiche, sondern nur noch über die Tribüneneingänge zu erreichen sein. Die aktive Fanszene will mit Zurückhaltung im Stadion reagieren.

  • Fridolin Wagner fehlte am Mittwoch krank im Training. Sein Mitwirken gegen den MSV ist fraglich.
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