Fußball: 3. Liga
Preußen gegen Lautern ohne Raum für Sentimentalitäten

Münster -

Preußen Münster und den 1. FC Kaiserslautern verbinden verschiedene Geschichten. Etwa das DM-Finale 1951 oder aktuell die beiden Ex-Pfälzer Sascha Hildmann und Jan Löhmannsröben. Ganz akut ist die Ausgangslage gerade für die Adler eine spezielle.

Donnerstag, 06.02.2020, 17:20 Uhr aktualisiert: 06.02.2020, 17:52 Uhr
Rückkehr zum Betzenberg: Jan Löhmannsröben
Rückkehr zum Betzenberg: Jan Löhmannsröben Foto: pp

Die Trainingswoche steuert dem Höhepunkt entgegen. Der SC Preußen gastiert beim 1. FC Kaiserslautern. Samstag um 14 Uhr gibt es das siebte Aufeinandertreffen. Fest verankert in der DNA des SCP ist das erste Aufeinandertreffen vor fast 70 Jahren, als Münster in Berlin mit 1:2 gegen Kaiserslautern das Finale um die Deutsche Meisterschaft verlor. Das ist Geschichte.

Die Ausgangslagen sind nun unterschiedlich, weil die Lauterer, die nur drei ihrer zehn Heimspiele gewannen, neun Zähler Rückstand auf Rang drei haben, gar elf auf den den direkten Aufstiegsrang. Das nennt man wohl klassisch „zwischen Baum und Borke“. Eigentlich geht nicht mehr viel.

Sascha Hildmann, Münsters neuer Coach mit tiefer Vergangenheit als gebürtiger Lauterer und Vorgänger von Coach Boris Schommers, juckt das herzlich wenig. Freunde, Bekannte und alle Pfälzer Anhänger dürfen sich am Samstag hinten anstellen. „Es geht nicht um Sascha Hildmann, nicht um Jan Löhmannsröben, es geht nur um den Verein SC Preußen. Quatschen können wir später.“

Auch für den Verteidiger wird es eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte sein. In 26 Drittliga-Partien kam er in der Vorsaison bei den „Roten Teufeln“ zum Einsatz. Dann wanderte der 28-Jährige weiter zum Nordost-Regionalligisten Wacker Nordhausen, im Winter an die Hammer Straße. Er kann seinen Teamkollegen erzählen, welche Stimmung sich am Betzenberg entwickeln kann, wenn es für die Hausherren rund läuft. Das dürfte nicht unwichtig sein. Egal wie die Partie ausgeht, nach dem Spiel geht es zurück nach Westfalen, Heimaturlaub gibt es nicht. Hildmann stellt klar: „Sonntag ist Training.“ Da hat keiner zu fehlen, kein Trainer und kein Spieler.

Ausfall:Nico Brandenburger muss passen, der Mittelfeldspieler hat einen Infekt.

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