Handball: Landesliga
Kinderhaus gibt gegen Hörste im Sparmodus Sieg aus der Hand

Münster -

Trotz einer Führung zur Pause gab Westfalia Kinderhaus die Partie gegen die TG Hörste zu Hause noch ab. Damit endete auch die Siegesserie in diesem Jahr. Nach dem 31:35 war Trainer Sebastian Dreiszis etwas verwundert über die Leerlaufphasen.

Sonntag, 09.02.2020, 16:14 Uhr
Stephan Dittrich (l.) erzielte vier Tore gegen Hörste.
Stephan Dittrich (l.) erzielte vier Tore gegen Hörste. Foto: Jörg Riemenschneider

Mit einer knappen 16:15-Führung ging es für die Landesliga-Männer von Westfalia Kinderhaus bei der späteren 31:35-Niederlage in die Pause. Zu diesem Zeitpunkt war Trainer Sebastian Dreiszis mit den Leistungen seiner Schützlinge durchaus zufrieden. Der leicht favorisierte Gast aus Hörste konnte halbwegs in Schach gehalten werden. Vorne wurde konsequent abgeschlossen, hinten engagiert verteidigt.

Sogar besser wurde es dann nach dem Wechsel, als sich Westfalia auf 21:18 abgesetzt hatte. Warum das Team dann fünf Minuten auf einen übertriebenen Sparmodus umschaltete und nach rund 40 Minuten mit 21:25 hinten lag, blieb allen schleierhaft. Der Trainer konnte kaum noch hinsehen, die Spieler hatten keinen Durchblick mehr. „Wir haben sieben Stück in Folge kassiert und nicht einen Treffer geworfen, das war natürlich die Entscheidung“, ärgerte sich Dreiszis später. Irgendwie ging dann doch ein Ruck durch die Mannschaft, plötzlich sie man wieder auf ein Tor herangekommen. Aber zu spät, Hörste spielte es dann routiniert runter zum 35:31-Sieg.

Tore: Siering (7), Limke (6), Leenings (5), Dittrich (4), Spreer (3), Schulz, M. Honerkamp (je 2), van Heeck, Hollenbeck (je 1).

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