Fußball: Westfalenliga Frauen
Wacker gelingt gegen Billerbeck die Derby-Revanche

Münster -

Nicht schlecht, was Wacker Mecklenbeck dort im Derby so anbot. Gegen den VfL Billerbeck waren die Gastgeber fast über die gesamte Spieldauer bestimmend und gewannen schließlich vollkommen verdient mit 3:1 gegen einen schwachen Gegner.

Sonntag, 08.03.2020, 19:36 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 12:22 Uhr
Luisa Faber
Luisa Faber Foto: fotoideen.com

Die Revanche ist gelungen. Nach einem 2:4 im Hinspiel schlug Wacker Mecklenbeck den VfL Wolbeck im Derby-Rückspiel mit 3:1 und rückte bis auf einen Punkt an die enttäuschenden Gäste heran.

Schon zu Beginn wirkten die Münsteranerinnen wacher und spritziger, Billerbeck verlor schon viele Bälle im eigenen Drittel. Doch vor dem Tor fehlte Mecklenbeck ein wenig die Kaltschnäuzigkeit: Neele Kesse (5.), Luisa Faber (7.) und Katrin Große Scharmann (13.) übersahen allesamt besser positionierte Mitspielerinnen. Vom VfL kam offensiv kaum etwas. Wacker-Coach Janek Kuhlmann sagte ehrlich: „Da haben wir mehr Gegenwehr erwartet.“ Vor allem auf den Flügeln liefen Keese und Kristin Dircks ein ums andere mal ihren Gegenspielerinnen davon.

Dennoch dauerte es bis zur 45. Minute, bis Faber mit einem starken Abschluss eine Hereingabe veredelte. Kuhlmann: „Das war zu diesem Zeitpunkt wichtig!“ In Halbzeit zwei ging es so weiter. Faber machte erneut entschlossen das Tor (53.).

Erst in der Schlussviertelstunde musste Wacker doch noch etwas zittern: Auf einmal gewann Billerbeck etwas Mut und erzielte prompt den Anschluss: Nach einer Ecke veredelte Betty Anane den Abpraller (80.). Doch der Gastgeber hatte sofort die passende Antwort parat: Zum wiederholten Mal übersprintete Dircks die überforderte Lara Krystek und schloss diesmal selbst zum Endstand ab (83.).

Kuhlmann war voll des Lobes für seine Mannschaft: „Wir sind im Vergleich zum Hinspiel deutlich stärker geworden, haben das in beiden Halbzeiten gut gemacht und standen hinten sicher.“Wacker:Krützmann – Bezhaer (88. Symalla), Stein, Selle, Krieger – Kesse, K. Große-Scharmann, Düking (84. Block), Dircks – Faber (90. Ibrahimi), Weber (71. Haack)

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