Fußball: 3. Liga
Preußen demonstrieren trotz Rückschlags Zuversicht

Münster -

Schmerzhafter hätte der Samstag für die Preußen nicht verlaufen können. Das Zustandekommen des 1:2 bei Viktoria Köln war maximal unnötig und unglücklich. Die Spieler haben sich aber offenbar geschworen, sich von dem Rückschlag nicht aus der Bahn werfen zu lassen.

Montag, 09.03.2020, 12:23 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 12:35 Uhr
Die Preußen, hier Luca Schnellbacher (v.) und Oliver Steurer (r.), schauen bereits auf Halle.
Die Preußen, hier Luca Schnellbacher (v.) und Oliver Steurer (r.), schauen bereits auf Halle. Foto: Peperhowe

In sechs von sieben Partien dieses Jahres legte Preußen Münster sehr gute bis passable Leistungen hin. Das ist Fakt eins. Fakt zwei besagt allerdings, dass der Rückstand aufs rettende Ufer seit der Winterpause trotz einer ordentlichen Ausbeute von elf Zählern angewachsen ist. Sechs Punkte sind es jetzt, einer weniger war es im Januar.

Trotz der weiter misslichen Lage halten sich Trainer wie Spieler an der neu gewonnenen Stabilität und der allgemein ansteigenden Formkurve fest. Nach dem 1:2 bei Viktoria Köln war keinem einzigen SCP-Protagonisten Resignation anzumerken. „Es sind noch elf Spiele“, sagte etwa Verteidiger Oliver Steurer. Kapitän Julian Schauerte wählte klare Worte: „Wir haben jedes mal das Messer am Hals, das bleibt erst mal so. Jetzt heißt es Feuer frei. Die Ergebnisse waren ja bis Samstag okay – und in der Englischen Woche können wir eine Menge gutmachen.“ Drei Partien in acht Tagen stehen an. Der Auftritt bei Bayern München II nächste Woche Dienstag ist eingebettet in die samstäglichen Heimspiele gegen den Halleschen FC und die jüngst ebenfalls schwächelnde SpVgg Unterhaching.

Viktoria Köln – SC Preußen Münster

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  • Luca Schnellbacher wirft sich voll rein.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Gute Stimmung im Block der mitgereisten Preußen-Anhänger.

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  • Preußen Ex-Coach Pavel Dotchev begrüßt den amtierenden SCP-Trainer Sascha Hildmann.

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  • Luca Schnellbacher klärt vor Kölns Albert Bunjaku.

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  • Hier bekommt es Bunjaku mit Fridolin Wagner zu tun.

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  • Alexander Rossipal im Duell mit Marcel Gottschling.

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  • Fridolin Wagner kämpft mit Albert Bunjaku um den Ball.

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  • Sehen Sie im Folgenden zahlreiche weitere Bilder vom Spiel in Köln.

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„Zum Siegen verdammt“

Sorgen, dass die späten Niederschläge einen mentalen Knick bedeuten könnten, teilen die Profis nicht. „Wir müssen uns den Mund abputzen und weiter an unsere Chance glauben“, sagte Angreifer Marco Königs. „Klar, wir sind jetzt zum Siegen verdammt. Aber positiv bleiben ist wichtig. Ich bin lange im Geschäft – wir haben zum Glück genug Jungs, die das regeln können“, so der 30-Jährige, nach Schauerte, Keeper Max Schulze Niehues und Ole Kittner der erfahrenste Akteure im Aufgebot. „Volle Konzentration auf Halle ist jetzt angesagt.“

Der Tabellen-16. steckt in einer schweren Krise, hat am Sonntag in der Nachspielzeit nach sieben Liga-Niederlagen in Serie gegen den FC Ingolstadt immerhin einen Punkt gerettet (1:1). Wegweisender geht’s kaum.

„An die guten Dinge müssen wir anknüpfen“, lautet die Losung von Trainer Sascha Hildmann, der grundsätzlich ja mit dem Auftritt im Sportpark Höhenberg sehr einverstanden war. „Angst müssen wir vor keinem haben. Es ist unser Job, genau das zu vermitteln.“ Den verschenkten Punkten im Kellerkrimi nachzutrauern – das kommt für den 47-Jährigen nicht infrage.

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