Fußball: Kreisliga A
Münster 08 und Gelmer stechen Warendorfer Teams aus

Münster -

Am Meistertitel des SC Münster 08 II gibt es in der Kreisliga A1 schon seit Monaten keinerlei Zweifel. Aber womöglich geht noch ein weiterer Club aus der Stadt mit hoch in die Bezirksliga. GW Gelmer legte mit einem späten Sieg gegen die Warendorfer SU den Grundstein für Platz zwei.

Montag, 09.03.2020, 15:44 Uhr aktualisiert: 10.03.2020, 17:12 Uhr
Ziemlich entspannt: Nullacht-Trainer Julian Wiedenhöft
Ziemlich entspannt: Nullacht-Trainer Julian Wiedenhöft Foto: pp

Wo Münster ist, ist oben. Zumindest in der Tabelle der Kreisliga A1. In der ging der 19. Spieltag im Duell Stadt Münster gegen Kreis Warendorf eindeutig an das münsterische Duo SC Münster 08 und GW Gelmer. Sechs Punkte und 6:1 Tore lautete die Bilanz in den beiden Top-Spielen.

Vor allen Dingen das 4:0 der Kanalkicker gegen den VfL Sassenberg, das schon zur Pause Bestand hatte, zeigte die Dominanz auf. „Natürlich habe ich den Jungs vorher etwas erzählt. Das konnte man gut mitnehmen“, räumte Trainer Julian Wiedenhöft ein, dass es an zusätzlicher Motivation nicht mangelte. Schließlich hatte ein VfL-Verantwortlicher vor Wochen den souveränen Lauf der ungeschlagenen Nullachter als „Wettbewerbsverzerrung“ eingestuft. Sogar ein Aufstiegsverbot machte die Runde, da die Mannschaft mit 27 Landesliga-Spielern auflaufen würde. „Wir haben deutlich gezeigt, dass es eine Frage der Qualität und nicht von Wettbewerbsverzerrung ist“, genoss Wiedenhöft die Ansage.

Beteiligt war daran mit Leon Schupp tatsächlich ein Akteur mit Landesliga-Erfahrung. Aber aus der Vorsaison und bei der U 19. Er meldete nicht nur Torjäger Tobias Brand ab, sondern eroberte vor dem 1:0 auch den Ball. Wiedenhöft ist jedenfalls „sehr optimistisch“, dass es „auch am Sonntag so weitergeht“. Dann geht es zur Warendorfer SU, die sich wie der VfL zum Nullacht-Solo äußerte und sich ebenso Hoffnung auf Platz zwei und einen Aufstiegsrang beim Verzicht des SC Münster 08 II macht(e).

Für den hat GW Gelmer sehr gute Karten. Dank des Erfolgs des Nachbarn und des eigenen – wenn auch späten (88.) – 2:1-Siegtreffers gegen die WSU. „Gelmer wird nicht mehr viel abgeben. Ich hoffe, nur noch ein Spiel“, sagt Wiedenhöft augenzwinkernd mit Blick auf das münsterische Duell des Führungsduos. Das soll auch weiterhin oben stehen.

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