Fußball: 3. Liga
SCP-Präsident Strässer äußert sich zu Kurzarbeitergeld

„Ein großartiges Signal der gesamten Preußenfamilie, das zeigt, dass wir eng zusammenstehen und die Aufgaben gemeinsam meistern können.“ Mit diesen Worten beschreibt Christoph Strässer, Präsident des Drittligisten SC Preußen Münster, die Bereitschaft der Mitarbeiter, der „Beantragung von Kurzarbeitergeld zuzustimmen“ und so „auf einen erheblichen Teil des zustehenden Einkommens zu verzichten.“

Freitag, 20.03.2020, 19:28 Uhr aktualisiert: 21.03.2020, 11:56 Uhr
Christoph Strässer
Christoph Strässer Foto: Peperhowe

Wenige Tage nach der Entscheidung des Ligaträgers und der 20 Drittligavereine, den Spielbetrieb zunächst bis zum 30. April auszusetzen, zeigt sich Christoph Strässer, Präsident des SC Preußen Münster, optimistisch, dass der Verein diese Situation bestehen wird. „Die Situation ist dramatisch und kann sich zu einer existenzbedrohenden Krise ausweiten. Wir befinden uns in einer ähnlich schwierigen Situation wie viele andere in unserer Gesellschaft. Wir arbeiten mit großer Solidarität innerhalb des Vereins sowie mit unseren Partnern daran, zunächst die Zeit bis zum 30. April zu gestalten, wissend, dass keinerlei Gewissheit besteht, dass es danach wieder ,normal’ weitergeht“, so Strässer.

Dabei wird es nicht ohne Einschränkungen gehen. „Deshalb wird intensiv daran gearbeitet, etwa die Grundlagen für die Beantragung und Bewilligung von Kurzarbeitsgeld zu schaffen oder zu prüfen, ob und in welchem Umfang die Programme von Bund und Land zur Überwindung der Krise in Anspruch genommen werden können“, sagt der kaufmännische Geschäftsführer Bernhard Niewöhner.

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