Volleyball: Bundesliga
Kurzarbeit auch beim USC

Münster -

Das war zu erwarten: Nach anderen Volleyball-Bundesligisten hat nun auch der USC Münster Kurzarbeitergeld für seine Angestellten beantragt. Dies in unterschiedlicher Staffelung. Präsident Martin Gesigora sah keine andere Wahl.

Donnerstag, 26.03.2020, 16:56 Uhr aktualisiert: 27.03.2020, 19:30 Uhr
Große Freude war gestern: Wie alle anderen USC-Spielerinnen bezieht auch Juliane Langgemach ab sofort Kurzarbeitergeld.
Große Freude war gestern: Wie alle anderen USC-Spielerinnen bezieht auch Juliane Langgemach ab sofort Kurzarbeitergeld. Foto: Peperhowe

Nun also auch der USC Münster: Der Volleyball-Bundesligist hat seine Angestellten in Kurzarbeit geschickt. Betroffen sind Spielerinnen, Trainer und die Verwaltung des Clubs. Nach Absprache mit seinen Vorstandskollegen brachte Präsident Martin Gesigora die Entscheidung auf den Weg und zeigte sie der zuständigen Agentur für Arbeit an. „Wir hatten keine andere Wahl“, sagte er.

Den Kreis der Bundesligaspielerinnen, die nach der abrupten Beendigung der Saison und dazu der kompletten Einstellung des Trainingsbetriebes aktuell beschäftigungslos sind, stellte der USC auf „Kurzarbeit null“. Sie beziehen vorübergehend 60 Prozent des letzten Nettomonatsverdienstes. Für den Trainerstab und die Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle meldete der USC „Kurzarbeit 50“ an. Bedeutet: Der Verein zahlt weiterhin 50 Prozent des Gehaltes. „In diesen Positionen gibt es ja noch Arbeit““, erklärte Gesigora.

Der USC ist nicht allein mit seiner Maßnahme. In Thüringen haben die Liga-Konkurrenten Suhl und Erfurt den Rettungsanker ausgeworfen. In der Männer-Bundesliga gehen die United Volleys Frankfurt diesen Weg.

Die Kurzarbeit-Regelung gilt beim USC „bis auf Weiteres. Der Zeitpunkt, an dem wir wieder in den Normalbetrieb zurückkehren können, ist natürlich abhängig von der Entwicklung der Krise und den Entscheidungen der Volleyball-Bundesliga“, erklärte Gesigora.

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