TG Münster
Felix Richter folgt auf Jens Bruckmann als neuer Geschäftsführer

Münster -

Personeller Wechsel bei der Turngemeinde Münster: Der neue hauptamtliche Geschäftsführer Felix Richter tritt die Nachfolge von Jens Bruckmann an, den es zum Verein zur Förderung des Leistungssports zieht. Der neue Mann ist ein alter Bekannter, ist er doch schon seit gefühlten Ewigkeiten bei der TG.

Donnerstag, 02.07.2020, 18:44 Uhr
Auf gute Zusammenarbeit: Dr. Hans-Georg Geißdörfer, Felix Richter und TG-Vorsitzender Jürgen Siekmann
Auf gute Zusammenarbeit: Dr. Hans-Georg Geißdörfer, Felix Richter und TG-Vorsitzender Jürgen Siekmann Foto: be

Schweres Fahrwasser? Von wegen. Die TG Münster umschifft gerade die heikle Zeit der Coronakrise ganz elegant. Die Mitgliederentwicklung in Münsters ältestem Innenstadtverein belegt ganz klar, dass die Pandemie in dieser Hinsicht kaum Spuren hinterlässt: 237 Eintritte stehen 224 Vereinsaustritten – 60 weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum – in den ersten Monaten 2020 gegenüber. Und auch die zweite vermeintliche Klippe haben die Verantwortlichen umschifft. Als Jens Bruckmann. der seit 2013 die Geschicke des Vereins souverän gelenkt hatte, ankündigte, zum Verein zur Förderung des Leistungssports zu wechseln, fehlte der Turngemeinde der hauptamtliche Geschäftsführer.

Eine Lücke hinterlässt Bruckmann dennoch nicht, weil er früh- und damit rechtzeitig seine Absichten bekanntgegeben hatte. „Wir haben eine Ausschreibung durchgeführt, aus den Bewerbern vier Kandidaten ausgewählt und uns schließlich für Felix Richter entschieden“, sagte der Vorsitzende Jürgen Siekmann. Richter (46), seit 40 Jahren im Verein, seit 20 Jahren Trainer und seit sechs Jahren TG-Sportwart, hat sein Amt als hauptberuflicher Geschäftsführer am 1. Juli angetreten.

Dr. Hans-Georg Geißdörfer weiß nur allzu genau, warum das „hauptamtlich“ mit der Job-Beschreibung zwingend in Einklang zu bringen ist. Der stellvertretende Vorsitzende weist mit Siekmann darauf hin, dass Themen wie Digitalisierung, Kooperationen, Förderrichtlinien und Mitgliederentwicklung keineswegs mehr „nebenbei“ im Ehrenamt gestemmt werden können. Schon gar nicht, wenn der Verein auf mittlerweile 2691 Sportler angewachsen ist und „eine starke gesellschaftspolitische Funktion“ (Geißdörfer) einnimmt. Richter freut sich darauf, in „seinem“ Verein Neues anstoßen zu können – seit Mittwoch auf der Kommandobrücke.

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