Fußball: Regionalliga
Preußen ziehen Dedovic, Frenkert und Remberg hoch

Münster -

Der kleine Kader wächst zum ersten Mal. Mit Lukas Frenkert, Nicolai Remberg und Torhüter Marko Dedovic rücken drei Spieler aus der zweiten Mannschaft in die Profi-Truppe von Preußen Münster auf. Sie alle haben sich in der Oberliga empfohlen.

Mittwoch, 29.07.2020, 18:04 Uhr aktualisiert: 29.07.2020, 18:52 Uhr
Lukas Frenkert
Lukas Frenkert Foto: fotoideen.com

Die ersten Personalentscheidungen beim SC Preußen Münster sind getroffen worden. Mit Nicolai Remberg, Lukas Frenkert und Marko Dedovic zieht der Adlerclub drei Talente aus der eigenen U 23 in den Profikader hoch.

„Alle drei sind hochtalentierte Jungs, die im letzten Jahr in der Oberliga eine hervorragende Entwicklung genommen und mit ihren Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben“, sagt Sportdirektor Peter Niemeyer. „Wir sind in vielen Gesprächen sehr weit, kommunizieren diese Entscheidungen aber ganz bewusst zuerst. Wir wollen verdeutlichen, dass wir auf unsere Nachwuchsspieler setzen und damit die sehr gute Arbeit in diesem Bereich wertschätzen.“

Bereits im Laufe der letzten Saison waren sowohl Remberg als auch Frenkert Stammgäste im Training der Profis und kamen in mehreren Testspielen zum Einsatz. Auch Dedovic durfte sich in den Einheiten der ersten Mannschaften beweisen und überzeugte zwischen den Pfosten. „Das wird der Weg sein, auf den wir auch in Zukunft setzen werden. Unser Nachwuchs ist unser Faustpfand. Die Tür nach oben ist immer offen. Das ist die Philosophie, für die ich stehe“, sagt Niemeyer. „Wir werden die Jugendarbeit noch weiter forcieren und auch die Planung des Nachwuchsleistungszentrums vorantreiben. Auf diese Weise wollen wir die Verzahnung zwischen unserem Nachwuchs und den Profis sukzessive ausbauen und verstärken.“

Als Leistungsträger trugen Remberg, Frenkert und Dedovic einen großen Anteil an der erfolgreichen Premierensaison in der Oberliga. Der in der Offensive flexibel einsetzbare Remberg erzielte dabei in 19 Spielen acht Tore. In der Defensive erwies sich Frenkert auch nach dem Aufstieg als echte Stütze und empfahl sich auf diese Weise für höhere Aufgaben. Gleiches gilt für Dedovic, der – ebenso wie Frenkert – schon in der U 19 für den Adlerclub gespielt hat und in neun Spielen in der Oberliga fünfmal zu null spielte. „Wir freuen uns, die Jungs jetzt ganz oben begrüßen zu dürfen. Ihre Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen“, so Niemeyer.

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