Fußball: Regionalliga
Kapitän Julian Schauerte wohl zurück an Bord

Im Juli waren die Verhandlungen noch geplatzt, doch das Verhältnis nicht zerrüttet. Der SC Preußen und sein ehemaliger Kapitän Julian Schauerte blieben in Kontakt – und könnten schon im Trainingslager am Dienstag ein dauerhaftes Wiedersehen feiern. Am Wochenende zumindest wurden „sehr gute Gespräche“ geführt, so Sportdirektor Peter Niemeyer.

Sonntag, 23.08.2020, 16:16 Uhr
Julian Schauerte bei seinem ersten Spiel im Preußentrikot im Jahr 2019. Voraussichtlich unterschreibt der 32-Jährige jetzt auch den Anschlussvertrag.
Julian Schauerte bei seinem ersten Spiel im Preußentrikot im Jahr 2019. Voraussichtlich unterschreibt der 32-Jährige jetzt auch den Anschlussvertrag. Foto: Jürgen Peperhowe

Während der SC Preußen in aller Abgeschiedenheit seinen fünften Testspielsieg einfuhr, startete bundesweit und live übertragen von den Kameras des ZDF der „Tag der Amateure“, die Endspiele um die Landespokale und den Einzug in den DFB-Pokal. Ein Gewinner dieser Partien war der SV Elversberg aus der Regionalliga Südwest, einer der Torschützen beim Sieg gegen den FC Homburg war Luca Schnellbacher. Der Ex-Preuße war dem Werben der finanzstarken Saarländer gefolgt, seinen ehemaligen Kapitän suchte man im Kader vergeblich. Im Vorfeld war Julian Schauerte unter anderem mit Elversberg in Verbindung gebracht worden – aber eben nicht am Start. Schauerte ist damit einer jener Spieler im Niemandsland, von denen es nach Preußen-Sportdirektor Peter Niemeyer noch so einige geben werde und für die bis zur Schließung des Transferfensters am 5. Oktober auch in Münster eigens zwei Kaderplätze aufgespart werden. Bei Schauerte dürfte das nicht nötig sein. Es habe gute Gespräche gegeben, bestätigte Niemeyer – ohnehin sei man nach den im Juli noch gescheiterten Verhandlungen in Kontakt geblieben. Viel spricht dafür, dass der 32-Jährige am Dienstag schon mit ins Trainingslager fährt.

Schauerte hatte früh angedeutet, als Kapitän auch nach dem Abstieg Verantwortung in Münster und für die Preußen übernehmen zu wollen, dennoch schien das Kapitel nach den ersten Gesprächen abgeschlossen zu sein. Doch jetzt hat sich der vielseitig einsetzbare Routinier zurückgemeldet und würde „als Führungsspieler“ sehr gut ins Profil passen, so Niemeyer.

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