Fußball: Westfalenliga
Das Ziel des TUS Hiltrup sind die Top fünf

Münster -

Die Fußballer des TuS Hiltrup legen einen Frühstart hin. Da Co-Trainer Kay Göttsch am Samstag in Nottuln heiratet, findet die Auftaktpartie der Westfalenliga gegen GW Nottuln bereits am Donnerstag statt. Wie die Vorbereitung auf die Saison war, wer den TuS als Kapitän anführt und welche Erwartungen Coach Christian Hebbeler hat, beantworten die Fragen vor den ersten 90 Minuten.

Mittwoch, 02.09.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 04.09.2020, 16:48 Uhr
Einmal bitte recht freundlich: Der TuS Hiltrup peilt in der Saison 2020/21 in der Westfalenliga einen Top-fünf-Platz an.
Einmal bitte recht freundlich: Der TuS Hiltrup peilt in der Saison 2020/21 in der Westfalenliga einen Top-fünf-Platz an. Foto: TuS

Sein kleines Herbsttief hatte der TuS Hiltrup abgeschüttelt, gehörte nach sechs ungeschlagenen Partien zur Spitzengruppe der Westfalenliga. Der Aufstieg war im Frühjahr nicht unrealistisch, dann stoppte die Corona-Pandemie die Saison – und damit den Lauf des TuS. An den will das Team von Trainer Christian Hebbeler nun in der am Donnerstag (18 Uhr gegen GW Nottuln beginnenden Spielzeit 2020/21 anknüpfen und sich erneut weit vorne einreihen – trotz der starken Konkurrenz.

  • Wie zufrieden war der Coach mit der Vorbereitung?

Das Fazit fiel nicht unbedingt überschwänglich aus, als „durchwachsen“ bezeichnete Hebbeler die Wochen vor dem Auftakt. Die Zahl der Gegentore (zwölf in sechs Tests) sowie die Art und Weise, wie sie fielen, störten ihn. „Jeder weiß, dass ich für gepflegten Offensivfußball stehe. Aber wir müssen gucken, dass wir nicht nur über 65, sondern über 90 Minuten unsere Leistung abrufen. Wir sind defensiv noch nicht da, wo wir hinwollen.“

  • In welchen System will der TuS auflaufen?

Hebbeler setzt auf Flexibilität. In der Vorsaison hatte er sein Team im 4-2-3-1 ins Rennen geschickt, durch Verletzungen und nach dem Negativlauf im Herbst dann auf ein 4-4-2 mit Raute umgestellt – und das erfolgreich. „Zu der Zeit hatten wir die Breite im Kader nicht, nun aber ist das Spielermaterial ein anderes“, sagt Hebbeler, der in seinem zweiten Jahr an der TuS-Seitenlinie sein Team im 4-2-3-1, 4-4-2 oder im 4-2-3-1 auflaufen lassen kann. „Abhängig von der eigenen Form, dem Personal und dem Gegner.“

  • Wer übernimmt nach dem Wechsel von Manuel Beyer (1. FC Gievenbeck) das Kapitänsamt?

Marcel Leeneman, 35 Jahre alt und Regionalliga-erfahren, wird Beyer-Nachfolger, Alan Bezhaev und Frederik Schulte sind Co-Kapitäne. „Dazu haben wir den Mannschaftsrat so besetzt, dass wir alle Schichten und Bedürfnisse des Teams abdecken“, so Hebbeler.

  • Wie sind die Erwartungen für die Liga?

Der TuS will versuchen, unter die ersten Fünf zu kommen. „Ich erwarte eine spannende Liga mit zwei, drei Überraschungsmannschaften“, sagt Hebbeler, der Preußen Espelkamp „finanziell und vom Kader her“ weit oben erwartet. Und auch dem FCG traut er zu, eine gute Rolle zu spielen.

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