Volleyball: 3. Liga Damen
Aasee blickt kess „nach vorn und nach oben“

Münster -

Kess und forsch blicken die Damen von BW Aasee auf die neue Saison. Trainer Kai Annacker sieht sein Team gut vorbereitet und freut sich über sechs Neuzugänge. Ein Abgang schmerzt besonders.

Mittwoch, 02.09.2020, 18:12 Uhr aktualisiert: 06.09.2020, 14:28 Uhr
Viel Blau auf dem Steg: Das komplette Aasee-Team mit Trainer Kai Annacker (rechts) sowie den Assistenten Bernhard Wagner und Kerstin Theis.
Viel Blau auf dem Steg: Das komplette Aasee-Team mit Trainer Kai Annacker (rechts) sowie den Assistenten Bernhard Wagner und Kerstin Theis. Foto: BW Aasee

Mit sechs neuen Spielerinnen starten die Frauen von BW Aasee in die Saison. Trainer Kai Annacker ist überzeugt, ein schlagkräftiges Team beisammen zu haben. „Ich spüre eine starke Motivation im Kader. Wenn es gelingt, unsere Stärken auszuspielen, werden wir eine sehr ordentliche Saison spielen“, sagt er.

  • Als die vergangene Spielzeit abgebrochen wurde, stand Aasee auf einem Abstiegsplatz ...

„Das Angebot, zu bleiben, haben wir direkt und sehr gern angenommen“, erklärt Annacker. Dies sei auch in der Überzeugung geschehen, es sportlich schaffen zu können. „Wir waren gut drauf und auf dem richtigen Weg“, so der Trainer.

  • Wird Aasee erneut um den Klassenerhalt kämpfen müssen?

Annacker schaut nicht in den Tabellenkeller, sondern „nach vorn und nach oben“. Sein Team sei kein Titelkandidat, aber es habe die Idee verinnerlicht, jedes Spiel gewinnen zu können. Auf eine Platzierung legt sich der Coach nicht fest.

  • Wer sind die Neuen?

Aus Lüdinghausen kamen Zuspielerin Mareike Nagel und Mittelblockerin Chiara Claassen. Zurück ist Johanna Brockmann, sie sammelte in Neuwied wertvolle Zweitliga-Erfahrungen. Maisha Grimm spielte zuletzt in Speyer und teilt sich mit Elisa Wember die Libera-Aufgaben. Dem eigenen Nachwuchs entstammen Joy Kouba (15) und die noch ein Jahr jüngere Finja Stöppler. Beide sollen behutsam an das Niveau in der 3. Liga herangeführt werden.

  • Welche Abgänge haben die größten Lücken gerissen?

Gewiss der von Louisa Janning. Die Zuspielerin hat ihre Karriere beendet. „Es ist unser schmerzlichster Verlust“, urteilt Annacker. Auch Annika Bauer hat die Blau-Weißen (mit noch unbekanntem Ziel) verlassen. Gegangen, um zu bleiben, ist Kerstin Theis. Die erfahrene Libera engagiert sich seit diesem Sommer als Assistenztrainerin.

  • Was erwartet Aasee in der neuen Spielzeit?

Die Saison werde noch „strubbeliger“ als die vergangene, glaubt Annacker. Er sieht weder „einen klaren Ersten, noch einen klaren Letzten. Das wird alles sehr, sehr eng“. Als immer neu gefüllte Wundertüten könnten sich die Zweitvertretungen des FCJ Köln, des USC Münster, des SC Union Emlichheim und von Bayer Leverkusen entpuppen.

  • Wie lief die Vorbereitung?

Auf Turnieren spielte Aasee gegen Ligakonkurrenten und Zweitliga-Teams. Natürlich gebe es da immer Luft nach oben, sagt Annacker, „aber insgesamt war das wirklich in Ordnung“.

  • Kader:
  • Elisa Wember (Trikotnummer 1), Vera Sperling (2), Marie Walker (3), Ronja de Boer (4), Mareike Nagel (6), Johanna Pennekamp (7), Maisha Grimm (8), Johanna Brockmann (9), Kathrin Pasel (10), Pia Schulte-Döinghaus (11), Anna Walke (12), Luisa Lüpken (13), Adriana Spinelli (14), Joy Kouba (15), Finja Stöppler (16), Chiara Claassen (18)
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