Fußball: Bezirksliga
Blau-Weiß Aasee hat erst später echte Heimspiele

Münster -

Blau-Weiß Aasee sucht sich wie gehabt seinen eigenen Weg beim Marsch durch die Fußball-Bezirksliga. Dass deren letzte Serie abgebrochen wurde, entpuppte sich nicht zum Nachteil für die seinerzeit letztplatzierten Münsteraner. Die haben acht Neue im Kader, aber in nächster Zeit noch keine wirklichen Heimspiele.

Donnerstag, 03.09.2020, 16:44 Uhr aktualisiert: 07.09.2020, 16:59 Uhr
Hier fehlen etliche Blau-Weiße, aber Aasee geht davon aus, das Mammutprogramm
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Die Abbruchsaison war für Blau-Weiß Aasee auch ohne das abrupte Ende eine Serie zum Vergessen. Nur drei von 18 gespielten Partien gewannen die Blau-Weißen – der Abschluss auf dem letzten Rang war am Ende aber egal. Trainer Andre Kuhlmann blickt jetzt lieber nach vorne und vertraut einem 26er-Kader, in dem acht Neue ihre Plätze finden.

  • Woher kamen die neuen Kräfte?

„Wie immer sind uns wirklich ein paar Spieler zugelaufen, standen plötzlich am Platz und wollten trainieren“, sagt Kuhlmann, der durch Kontakte seiner Kicker aber auch die Studierenden Ole Goldbeck und Niklas Seifert als versierte Kräfte bekam. Mit Ahmed Khani und Musli Halili rücken vormalige U-19-Junioren der Blau-Weißen hoch.

  • Gab es aussagekräftige Testspiele?

Vor allem das letzte von insgesamt sieben war gut. 3:1 siegte BWA bei A-Ligist Wacker Mecklenbeck und dominierte das Geschehen. „Vorher waren wir mehrmals dünn besetzt, in anderen Spielen aber hat sich das Vermögen des Kader schon gezeigt“, sagt Kuhlmann. „Wir müssen insgesamt konsequenter werden im Spiel nach vorne. Immerhin bekommen wir unsere Chancen und sind diesbezüglich auf einem guten Weg.“

  • Wog der Nachteil schwer, nicht daheim antreten zu können?

Der längst überspielte Kunstrasenplatz auf der schönen Anlage an der Bonhoefferstraße wird komplett erneuert und in zwei Monaten erst wieder nutzbar sein. Kuhlmann durfte bei GW Marathon am Nordpark trainieren und auch auf der Sentruper Höhe spielen. Möglich, dass dieses Sportzentrum auch als Übergangs-Heimspielstätte zugeteilt wird. „Wir sind zwangsläufig flexibel“, so Kuhlmann. Und durch die Bank froh, „dass es wieder um Punkte geht.“ Zuerst am Sonntag in Tecklenburg bei Aufsteiger TuS Graf Kobbo, den Trainer Klaus Bienemann führt.

  • Wird die Saison schwer, weil sie so lang ist?

Kuhlmann empfindet das happige Programm von 34 Spieltagen nicht als Nachteil. „Ich mag Spiele und die Jungs gehen auch gerne an den Ball – also bei uns gibt es keine Klagen wegen der möglichen Belastung.“ Allein die bekannt problematischen Ansetzungen rund um Feiertage herum können Besetzungsprobleme bringen. „Wir sind ein Studenten-Club, da ist das eben so.“

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