Beachvolleyball: Deutsche Meisterschaften
Behrens/Tillmann stehen im Halbfinale

Münster -

Im Vorjahr gewannen Kim Behrens und Cinja Tillmann bei den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand Bronze. Und auch bei den seit Donnerstag laufenden Titelkämpfen an der Ostsee mischt das Duo aus Münster bei der Vergabe der Medaillen noch mit. Dabei erlebte es im Viertelfinale ein kurioses Ende im Duell gegen die Titelverteidigerinnen Karla Borger und Julia Sude.

Freitag, 04.09.2020, 20:36 Uhr aktualisiert: 06.09.2020, 14:26 Uhr
Kim Behrens (h.) und Cinja Tillmann
Kim Behrens (h.) und Cinja Tillmann Foto: imago-images

Wenn bei den Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften am Samstag die Medaillen vergeben werden, mischen wie im Vorjahr auch Kim Behrens und Cinja Tillmann wieder mit. Das Duo aus Münster, das 2019 in Timmendorfer Strand Bronze gewonnen hatte, erreichte nach dem zweiten Sieg in Gruppe D (15:21, 21:14, 15:6 gegen Victoria Bieneck/Isabel Schneider) sowie dem Abbruchsieg gegen die Titelverteidiger Karla Borger und Julia Sude die Vorschlussrunde. „Wir sind natürlich glücklich, dass wir im Halbfinale stehen. Aber das ist schon blöd und tut uns auch schon weh. Man kann nur hoffen, dass die beiden die EM spielen können“, sagte Behrens, nachdem Sude im zweiten Satz wegen einer Sprunggelenkverletzung und Borger mit Schulterproblemen hatten aufgeben müssen. Emotionale Szene gab es im Anschluss, die Siegerinnen spendeten den beiden Pechvögeln ernst gemeinten Trost.

Nun gegen Kozuch/Ludwig

Bis zu diesem kuriosem Ende beim Stand von 21:18 und 13:11 für Behrens/Tillmann sahen die 200 Zuschauer ein gutklassiges Match, in dem die Vorjahresdritten anders als gegen die an Position fünf gelisteten Bieneck/Schneider sofort in der Partie waren. „Ich bin sehr froh, dass es diesmal bei uns kein Tief war und wir es gut runtergespielt haben“, sagte die 27-jährige Behrens.

Für sie und ihre 14 Monate ältere Partnerin geht es nun im Halbfinale gegen die Top-Favoritinnen Margareta Kozuch/Laura Ludwig, die aber in der Runde der letzten acht ihre Mühe hatten. Gegen Kira Walkenhorst/Anna-Lena Grüne gewannen sie 13:21, 23:21, 15:11 – nach Abwehr von drei Matchbällen.

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