Fußball: Preußen-Engpass im Angriff
Einsame Spitze mit Maske

Münster -

Schon Liedermacher Randy Newman wusste ein Liedchen davon zu singen: „Lonely at the top“, war der Titel des Werks, über die Einsamkeit an oder in der Spitze. Und weil auch Preußen-Stürmer Joel Grodowski im Preußensturm noch keinen Amtskollegen hat, wird er am Samstag wohl mit gebrochener Nase auflaufen müssen.

Mittwoch, 09.09.2020, 17:08 Uhr aktualisiert: 09.09.2020, 17:31 Uhr
Joel Grodowski
Joel Grodowski

Joel Grodowski dürfte am Samstag beim ersten Regionalliga-Heimspiel des SC Preußen Münster gegen den SV Bergisch Gladbach als vorbildliches Musterbeispiel in die Geschichte der Corona-Hygienemaßnahmen eingehen. Wenn die Kollegen vor dem Einlaufen ihre Mund-Nasen-Bedeckungen ablegen, wird der 22-jährige Mittelstürmer seine Maske noch einmal justieren und stramm ziehen. Im Dienstagstraining hatte sich Grodowski eine Fraktur des Nasenbeins zugezogen und ließ am freien Mittwoch Maß nehmen für eine Schutzmaske, die er erstmals in der Übungseinheit am Donnerstag präsentieren und am Samstag zur Ligareife bringen wird.

Alternative Schutzmaßnahmen fallen Trainer Sascha Hildmann derzeit nicht ein, weil seine einzige verfügbare Sturmspitze aktuell unverzichtbar ist. „Der wird schon spielen können“, sagt er deswegen mit viel Überzeugung und noch mehr Pragmatismus. Grodowski ist Einzelkämpfer in der Preußenspitze, ein zweiter Stoßstürmer steht noch auf der Fahndungsliste.

300 Zuschauer zugelassen

Zudem fällt mit Jules Schwadorf ein weiterer Offensivmann definitiv an diesem Samstag und nach allen medizinischen Prognosen mindestens auch für die beiden Auftritte in der folgenden englischen Woche aus. Immerhin hatte sich die befürchtete Schultereckgelenksprengung des 27-Jährigen aus der Partie beim SV Rödinghausen zu einer nicht minder schwer auszusprechenden, aber deutlich harmloseren Schultereckgelenkzerrung entpuppt – die befürchtete Zwangspause wird sich vermutlich in Wochen und nicht in Monaten bemessen lassen.

  • Auch beim ersten Pflichtspiel an der Hammer Straße dürfen nur 300 Menschen ins Stadion, abzüglich der 125 Karten für Sponsoren, 50 Karten für Mitarbeiter und Funktionäre sowie einem Kontingent für die Gäste, bleiben 125 Tickets für die SCP-Fans. Berechtigt sind dabei ausschließlich Inhaber einer „Unterstützer-Dauerkarte“. Sie können sich über einen exklusiven Zugangslink zur Ticketplattform eine Karte sichern. Los geht es um 15 Uhr im Preußen-Online-Shop. Die Karten gibt es bei einer Zuzahlung von jeweils zehn Euro solange der knappe Vorrat reicht.
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