Fußball: Kreisliga A
Saxonia Münster kann sich auf Uttermann verlassen

Münster -

Noch zahlt der TuS Saxonia Münster Lehrgeld. Nach 19-jähriger Rückkehr in das Kreisliga-Oberhaus bleibt die Habenseite nach 180 Minuten noch leer. Doch am Kanal regiert die Hoffnung. Auch was die Tore von Jannik Uttermann anbelangt. Beim dritten Saisonauftritt kann aber eben der nicht helfen.

Montag, 14.09.2020, 16:43 Uhr aktualisiert: 18.09.2020, 10:14 Uhr
Bemüht, aber noch erfolglos: Tobias Ricken (r.) und der TuS Saxonia warten weiterhin auf den ersten Punkt.
Bemüht, aber noch erfolglos: Tobias Ricken (r.) und der TuS Saxonia warten weiterhin auf den ersten Punkt. Foto: Heimspiel/Andreas Teipel

Lange mussten sie sich gedulden, die Fußballer des TuS Saxonia Münster. Exakt 19 Jahre! Doch im Sommer war im 111. Jahr der Fußballabteilung und nach der letzten Saison 2001/02 die Rückkehr in die Kreisliga A endlich Wirklichkeit. Diese bereitet dem um Punkte in der Staffel A 3 spielenden ehemaligen Bezirksligisten aber noch keine Freude. Zwei Spiele, zwei Niederlagen – Zwölfter und damit Vorletzter. Am Kanal ist noch Wasser im Getriebe.

Dabei war nach dem missratenen Saisonstart und dem 1:4 bei der Kinderhauser Zweiten bei der Heimpremiere Besserung angesagt – und berechtigt. Schließlich hatte Jannik Uttermann, der schon den Ehrentreffer am ersten Spieltag erzielt hatte und somit einziger Torschütze ist, die Saxonen früh (16.) in Führung gebracht.

Ein Vorsprung, der bis in die Schlussphase Bestand hatte – und hoffen ließ. Aber nicht bis zum Abpfiff. Zunächst (68.) sah Lucas Jacobs die Ampelkarte, später folgte Uttermann (84.) ebenfalls mit Gelb-Rot. Nur 120 Sekunden nach der ersten Hinausstellung kassierten die Hausherren den Ausgleich, eine Minute nach der doppelten Unterzahl fiel dann das 1:2. Beide Treffer resultierten aus Freistößen heraus.

„Dabei wäre mehr drin gewesen. Zur Pause hätten wir 2:0 führen müssen“, blickte der Sportliche Leiter Markus Roreger auf das erste Heimspiel zurück: „Wir waren besser als Schapdetten.“ Unruhig wird bei der Elf von Trainer Daniel Hirschfeld niemand. „Es war doch erst das zweite von 24 Spielen. Unser Ziel bleibt der Klassenerhalt“, beruhigt Roreger.

Der A-Liga-Rückkehrer, für den schon Felix Gerritzen, Erwin Kostedde, Harald Kügler und sogar Linus Gerdemann spielten, muss zumindest eine weitere Woche auf die ersten Punkte warten. Dann geht es zum ebenfalls punktlosen SW Havixbeck, der vom Münsteraner Mario Zohlen betreut wird. Zwar sorgt dann die Sperre für Torjäger Uttermann für einen Dämpfer, die Premiere von Neuzugang Patrick Dülberg aber für Hoffnung.

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