Speckbrett: Stadtmeisterschaften
Finaltag beschließt besonderes Turnier

Münster -

Jetzt geht es um die Titel: An fünf Wochenenden ermittelten die Speckbrettler Münsters ihre Finalisten, die in zehn Konkurrenzen am Samstag um die Stadtmeisterschaften spielen – und damit ein Turnier beschließen, das in Corona-Zeiten ein besonderes war.

Freitag, 18.09.2020, 10:56 Uhr aktualisiert: 18.09.2020, 11:12 Uhr
Wie 2019 im Finale: Titelverteidiger Michael Thiemann (l.) und Florian Bruch
Wie 2019 im Finale: Titelverteidiger Michael Thiemann (l.) und Florian Bruch Foto: Henner Henning

Auch die Speckbrett-Stadtmeisterschaften standen wie so viele Wettkämpfe in Zeiten der Corona-Pandemie auf der Kippe. Umso mehr, als der TuS Hiltrup, der turnusgemäß mit der Ausrichtung der Titelkämpfe an der Reihe gewesen wäre, im Juli seine Gastgeberrolle zurückgab und auch seine Anlage nicht zur Verfügung stellte. Doch der SV Sentruper Höhe mit Organisator Timo Höppner und Jörg Sobetzki sowie die SV 91 Münster mit Harald Konietzko und Carsten Franz sprangen ein, stellten ein Hygienekonzept basierend auf den in NRW gültigen Corona-Verordnungen und angelehnt an die Corona-Regeln des Westfälischen Tennis-Verbands auf und zogen die Stadtmeisterschaften auf – und letztlich auch ohne große Zwischenfälle durch.

„Wenn der Finaltag noch gut über die Bühne geht, können wir zufrieden sein. Unter dem Strich hat alles gut funktioniert, das Konzept passte“, sagt Höppner. Eine einzige coronabedingte Absage gab es an den fünf Turnier-Wochenenden – und die betraf auch gleich den mitspielenden Organisator. Ria Dörnemann, Höpp­ners Mixed-Partnerin, musste wegen eines ausstehenden Testergebnisses, das am Ende negativ ausfiel, passen. „DaSs so etwas passieren konnte, war im Vorfeld klar, aber es war zum Glück nur ein Fall“, so Höppner, der beim Nachzählen aller angetretenen Spieler auf die Gesamtzahl von 143 kam. Sechs hatten kurzfristig ihre Zusage für die Offene Klasse, die mit 63 die am stärksten besetzte war, absagen müssen, dazu kamen das Senioren-Mixed sowie die Junioren-Konkurrenz (nur drei Meldungen) nicht zustande. „Ohne die Hiltruper, die meistens mit 20 Teilnehmern dabei sind, hatten wir mit 150 Spielern gerechnet. Wir liegen im Soll, das ist in Ordnung so“, sagt Höppner.

Bruch fordert Thiemann

26 von ihnen kamen durch und spielen nun am Samstag um die Titel. Los geht es um 11 Uhr mit dem Ü-60-Doppel, in dem der 80-jährige Wolfgang Körner und der zwei Jahre jüngere Franz-Josef Möllerbernd die Titelverteidiger Manfred Arndt/Jürgen Breforth herausfordern. Den Schlusspunkt setzt das Sonderklasse-Endspiel zwischen Michael Thiemann und Florian Bruch, das die Neuauflage des 2019er-Finals ist. Damals gewann Thiemann in drei Sätzen.

  • Auch am Finaltag gelten besondere Regeln. So werden die Kontaktdaten der bis zu 300 Zuschauer erfasst, Speisen werden nicht ausgegeben. Um die Abstände einzuhalten, werden 50 von Wacker Mecklenbeck geborgte Stühle aufgestellt – und wer kann, möge sich eine Sitzgelegenheit mitbringen.
Die Endspiele am Samstag

11 Uhr, Ü-60-Doppel: Manfred Arndt/Jürgen Breforth - Wolfgang Körner/Franz-Josef Möllerbernd11.30 Uhr, Ü-50-Herren: Jörg Sobetzki - Michael Karrasch12 Uhr, Ü-40-Herren: Tim Gieseler - Timo Höppner12.30 Uhr, Herren-Doppel der Offenen Klasse: Moritz Hansen/Sebastian Mecking - Sieger aus Stephan Lange/Christian Lemke - Alexander Schell/Linus Wermert13 Uhr, Damen: Lena Müller - Kathrin Haddick13.30 Uhr, Ü-45-Doppel: Martin Lange/Martin Theisen - Carsten Ehlers/Jörg Sobetzki14 Uhr, Doppel-Sonderklasse: Michael Thiemann/Timo Höppner - Hendrik Bertling/Jan Borkenhagen14.30 Uhr, Herren der Offene Klasse: Norman Sikalieh - Henning Nicholas15 Uhr, Mixed: Deborah Döring/Sven Bolsmann - Kathrin und Max Haddick16 Uhr, Sonderklasse: Michael Thiemann - Florian Bruch

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