Fußball: Westfalenliga
Verbesserte Westfalia aus Kinderhaus bezwingt Sinsen mit 2:0

Münster -

Erstes Spiel Corona-bedingt abgesagt, im zweiten Spiel chancenlos beim Lüner SV gewesen. Der dritte Versuch aber saß, Westfalia Kinderhaus hat sich in der Westfalenliga angemeldet. Der Aufsteiger zeigte sich beim 2:0 gegen den TuS 05 Sinsen verbessert, erhielt bei seinen Treffern aber auch Unterstützung von Gästekeeper Simon Werner.

Sonntag, 20.09.2020, 19:22 Uhr aktualisiert: 25.09.2020, 15:30 Uhr
Joschka Brüggemann, der hier Sinsens Mirko Gries bearbeitet, traf bei Westfalias 2:0 zur Führung.
Joschka Brüggemann, der hier Sinsens Mirko Gries bearbeitet, traf bei Westfalias 2:0 zur Führung. Foto: Wilfried Hiegemann

Westfalia Kinderhaus hat aus der Lehrstunde gegen den Lüner SV dazugelernt – und überzeugte im zweiten Westfalenligaspiel beim 2:0 (1:0)-Sieg gegen den TuS 05 Sinsen vor allem auf kämpferischer Ebene sowie in der Defensive.

Im Gegensatz zum verpatzten Auftakt wechselte Westfalia-Coach Marcel Pielage – auch verletzungsbedingt – auf gleich fünf Positionen: „Einige Spieler haben sich im aufgedrängt. Das beweist auch die Breite in unserem Kader“, sagte Pielage. Unter anderem erhielten Dzan Alic und Sandro Pietsch auf den Außenverteidigerpositionen den Vorrang vor dem verletzten Cody Sweatte und Janik Bohnen. Letzterer rückte ins zentrale Mittelfeld. Die beiden neuen Außenverteidiger fügten sich gut ein und machten ordentlich Druck. Doch auch der Rest der Westfalia hielt sich nicht zurück und führte starke Zweikämpfe. „Das ist das, was man von uns in dieser Saison erwarten muss. Wir wollen in die Zweikämpfe reinfliegen“, so Pielage.

Allerdings blieben beide Teams nach vorne zunächst blass. Nur eine Kopfball von Nick Rensing nach einem Einwurf von Kevin Schöneberg sorgte für ein wenig Gefahr (18.). Eine Zufallsaktion brachte Kinderhaus dann in Führung: Bei einem ungefährlichen Kopfball von Joschka Brüggemann nach einer Bohnen-Ecke Bohnen griff Gästekeeper Simon Werner ins Leere. Die tief stehende Sonne blendete ihn vermutlich (22.).

Tim Siegemeyer pariert stark

Von den Gästen hingegen war in der ersten Halbzeit nichts zu sehen. Erst nach der Pause wurden sie gefährlicher: Olcay Yilmaz kam frei zum Abschluss, doch Tim Siegemeyer im Kasten machte sich groß und parierte den Ball stark (51.). Auch in der Folge blieb Sinsen am Drücker: Zunächst parierte Siegemeyer einen Kopfball von Emre Köksal (59.) dann lenkte er einen Fernschuss vom Gästekapitän über den Kasten (72.). Siegemeyers gegenüber Werner erwischte währenddessen einen weit weniger guten Tag. Auch beim zweiten Tor der Münsteraner geriet er in den Mittelpunkt: Bei einer Flanke von Pietsch irrte er im Strafraum umher, der eingewechselte Kebba Touray köpfte ins leere Tor ein (86.). „Wir haben viel füreinander gekämpft und wenig zugelassen“, lobte Pielage Westfalia: Siegemeyer - Alic (62. Sammerl), Brüggemann, Niehues, Gogoll, Pietsch - Rensing, Schöneberg, Bohnen (77. Rottstegge) - Whitson Fereira (83. Touray), Kreutzer (68. Guimares)

 

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