Fußball: Kreisliga A
TSV Handorf und Malte Stoffers mit großem Torhunger

Münster ist Herr im Oberhaus. Jedenfalls in dem der Fußball-Kreisliga. In allen drei Staffeln spielen münsterische Teams eine dominante Rolle. Besonders der TSV Handorf präsentiert sich dabei torhungrig. Ein Akteur wird dabei zum Nimmersatt.

Montag, 21.09.2020, 15:42 Uhr aktualisiert: 27.09.2020, 17:59 Uhr
Kommt aus dem Lachen nicht heraus: Malte Stoffers (l.) bejubelte am Sonntag seine Treffer fünf und sechs für den TSV.
Kommt aus dem Lachen nicht heraus: Malte Stoffers (l.) bejubelte am Sonntag seine Treffer fünf und sechs für den TSV. Foto: Heimspiel/A. Teipel

MünsterWo Münster ist, ist vorne. Im Kreisliga-Oberhaus – und zunächst nach Spieltag drei. Münsterische Teams stellen in zwei Staffeln jeweils das Spitzen- sowie je zwei Topteams. Der TSV Handorf dominiert die A1, Westfalia Kinderhaus II und der FC Münster 05 führen die A3 an, und wohl nur ein Spiel weniger bremst Wackers Gipfelsturm in der A2. Alle Mannschaften sind noch ungeschlagen. Beeindruckend zieht der TSV seine Kreise. 13:2 Tore sind eine Ansage.

„Wir trainieren, spielen und sind gut drauf“, lieferte Christian Hölker eine einfache, fast schon bescheidende Begründung. Viele Kollegen hatten den TSV schon in einem Atemzug mit dem VfL Sassenberg und der SG Sendenhorst genannt, als es um die Favoriten ging. „Da habe ich das noch abgestritten“, verrät Hölker durchaus ein Umdenken beim Vorjahressiebten.

Die Gründe sind schlüssig: „Das Gefüge hat sich gefestigt. Zudem haben wir uns mit Fabian Gerick und Julian Austermann punktuell verstärkt.“ Besonders stark trumpft indes Malte Stoffers auf. Der ehemalige Gremmendorfer bewegt sich zwischen der Zehnerposition und der Neun. „Er ist etwas offensiver und trifft das Tor,“ bleibt der Trainer bei seinen erfrischend einfachen Erklärungen. Ein halbes Dutzend Mal traf der Kapitän nun schon. Beim 5:0 als Gast des SV Ems Westbevern doppelt.

10:3 Treffer sind eine ähnlich torhungrige Ausbeute wie in Handorf und spülen die Kreisliga-Zweite aus Kinderhaus ebenfalls an die Spitze. Dank der Tordifferenz vor den Nullfünfern.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Mit BW Aasee II, VfL Wolbeck II und FC Mecklenbeck ziert ein münsterisches Trio das Ende der A2, wobei der FCM sogar torlos ist. Keinen Zähler haben auch der SC Nienberge und Saxonia in der A3 auf der Habenseite. Keinen Sieg weist zudem der FCG II auf. Dabei wartet Michael Füstmann, der schon zu Bezirksliga-Zeiten keinen Dreier bejubeln durfte, auch nach seiner Rückkehr auf das erste Erfolgserlebnis.

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