Basketball
Paderborn kommt – der nächste Härtetest für die WWU Baskets

Münster -

Einmal haben die WWU Baskets Münster noch so richtig durchgeschnauft, vier Tage Pause gönnte sich der Pro-B-Ligist um das vergangenen Wochenende herum. Die Zeit der Ruhe ist schon wieder längst vorbei, der Countdown für den Saisonstart am 16. Oktober tickt. Und so unterzieht sich die Kappenstein-Truppe am Sonntag einem weiteren Test – und der hat es in sich.

Freitag, 25.09.2020, 17:10 Uhr
Marck Coffin ist nach seiner Oberschenkelblessur wieder voll einsatzfähig und wird im Test gegen Paderborn mitwirken.
Marck Coffin ist nach seiner Oberschenkelblessur wieder voll einsatzfähig und wird im Test gegen Paderborn mitwirken. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Paderborn Baskets, der Liga-Rivale Dresden Titans, die Eisbären Bremerhaven und die PS Karlsruhe Lions. Das von Trainer Philipp Kappenstein ausgewählte Restprogramm der Vorbereitung hat es in sich, die WWU Baskets Münster werden in den drei Wochen vor dem Start in die 2. Bundesliga Pro B noch einmal so richtig auf Herz und Nieren geprüft. „Gerade die drei Mannschaften aus der Pro A werden uns richtig fordern. Wir werden sehen, wo wir stehen“, so Kappenstein.

Mit dem Stand der Dinge ist der 41-Jährige absolut einverstanden. Aus der viertägigen Pause, „die allen mega guttat“ (Kappenstein), kamen seinen Schützlinge mit aufgeladenen Akkus, fast alle Wehwehchen sind auskuriert. Malcolm Delpeche (Finger), Oliver Pahnke (Schulter) und auch Marck Coffin (Oberschenkel) können wieder komplett mitwirken in Training und Testspiel, einzig Kai Hänig (Sprunggelenk) ist in den Einheiten noch individuell unterwegs.

Starke Defensive

Gute Voraussetzungen also für die Baskets, die bislang in der Vorbereitung einen kompakten, homogenen Eindruck hinterließen. Die Ergebnisse gegen Regionalligisten, Kontrahenten aus der Pro B sowie zuletzt gegen die zweitklassigen Feuervögel von Phoenix Hagen stimmten nicht nur wegen der Siege, auch spielerisch und taktisch sieht Kappenstein sein Team in der richtigen Spur. „Taktisch sind wir schon sehr komplett und können uns daher nun den Feinheiten widmen.“

Besonders defensiv hinterließ der Vizemeister des Jahres 2019 einen starken Eindruck, die beiden Klassenrivalen RheinStars Köln und EN Baskets Schwelm hielt Münster unter 60, Hagen unter 80 Punkten. „Auch wenn man das in Relation sehen muss, sind wir in der Defensive schon recht weit. Da haben wir eine Basis, auf die wir uns verlassen können, wir arbeiten nun weiter an der Flexibilität“, meint Kappenstein.

Der Trumpf der vergangenen Jahre soll auch in der am 16. Oktober (Heimspiel gegen Iserlohn) beginnenden Saison stechen, im Optimalfall noch effektiver. „Wir haben in der letzten Saison auch gut verteidigt, haben aber unsere Vorteile daraus nicht wie gewünscht ziehen können, hatten schlechte Quoten. Das wollen wir ändern, wollen hochprozentiger werden“, sagt der Gymnasiallehrer, der seiner Mannschaft auch physisch gute Noten gibt.

Thomas Reuter trifft auf Ex-Kollegen

Die körperliche Stärke wird am Sonntag gegen Paderborn wichtig sein. Die Profi-Truppe aus Paderborn mit den Ex-Kollegen von Baskets-Neuzugang Thomas Reuter lag in der abgebrochenen Pro-A-Saison auf Playoff-Kurs. „Ich erwarte eine physisch starke Mannschaft, die sehr teamorientiert spielt“, sagt Kappenstein.

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