Fußball: Bezirksliga
Alles und nichts für Münsters Bezirksliga-Quintett

Münster -

Der fünfte Spieltag in der Bezirksliga brachte den ersten Sieg für BW Aasee. Und das ausgerechnet im Derby bei Concordia Albachten. Ansonsten gab es alles für die Münster-Clubs: Niederlage (VfL Wolbeck), Remis (GW Gelmer) und Sieg (Münster 08)

Sonntag, 04.10.2020, 19:52 Uhr aktualisiert: 09.10.2020, 08:22 Uhr
Packendes Derby mit blauem Happy end.
Packendes Derby mit blauem Happy end. Foto: Peter Leßmann

 

Aus dem Spiel heraus hatte BW Aasee bis dato kein einziges Tor erzielt. Am Sonntag im Derby platzte der Knoten. „Wir haben eine unglaubliche Moral bewiesen“, lobte Trainer André Kuhlmann nach zuletzt schweren Wochen. Christian Hülsmeier brachte den Gast früh in Führung (2.), Prince Sanyang glich aus (16.). Daniel Scheuermann traf noch vor der Pause zum 2:1 für die Blau-Weißen (38.). Darwin Ribeiro stellte in Minute 68 mit seinem Treffer gleich. Und dann entschieden zwei Einwechselspieler das Duell: Maximilian Linden (83.) und Ahmad Khani (90.) sorgten für den ersten Sieg. „Aasee macht das clever, schaltet gut um. Aber: Das müssen wir nicht unbedingt verlieren“, so das Fazit von Albachtens scheidendem Coach Jens Truckenbrod.

 

Als der VfL nach 75 Minuten auch ins Spiel eingriff, hatte Gastgeber Oestinghausen seine Sonntagsarbeit bereits weitgehend erledigt und die Partie einem hoch verdienten Sieger beschert hatte. 4:0 führte der Spitzenreiter bereits, als Jonathan Tegtmeyer (75.) und Lars Werthschulte (85.) noch ein wenig Ergebniskosmetik betrieben, der letzte Pinselstrich blieb dann jedoch wieder den Platzherren vorbehalten, die in der Nachspielzeit auf 5:2 erhöhten. „Zurecht“, wie Wolbecks Co-Trainer Florian Quabeck einräumte, und sogar noch „gnädig, weil wir es heute an allen Grundtugenden haben fehlen lassen“. Ein Sonderlob verdiente sich dennoch Innenverteidiger Jan Schroer, der in einem schwachen Kollektiv positiv auffiel.

 

Der Aufsteiger punktete gegen den Favoriten – das gelang in dieser Serie noch keinem Team. „Wir hätten sogar gewinnen können“, so Trainer Simo Sroub. Den Rückstand (Mike Liszka/16.) egalisierte Philipp Kraus per Eigentor nach 36 Minuten. Steffen Hemesath sorgte dann für Jubel im Lager der Gäste, er traf nach 50 Minuten zum 2:1, ehe Emre Kücükosman per Strafstoß das 2:2 machte (58.). Yannick Christopher Lause (75.) und Steffen Koch (80.) hatten beste Chancen zum möglichen Siegtreffer – vergaben aber.

 

„90 Minuten überlegen“ – mehr geht nicht aus Sicht von Trainer Julian Wiedenhöft. Das einzige Haar in der Suppe: Nullacht hätte mehr Tore und den Sack eher zumachen müssen. Erst der direkt verwandelte Freistoß von Gunnar Weber, leicht abgefälscht, entschied das ungleiche Duell (90.). Yalcin Emekcis Eigentor in der 28. Minute sorgte für die münsterische Führung, Ex-Preuße Julian Lüttmann glich in der 41. Minute für den Gast aus.

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