Fußball: Landesliga
Mammutprogramm folgt: Corona-Zwangspause beendet

Münster -

Die unfreiwillige, massiv störende und mit viel organisatorischer Hektik verbundene Zwangspause ist beendet für den SV Drensteinfurt, der das Training wieder aufgenommen hat. Nun sieht sich der Fußball-Landesligist freilich mit anstrengenden Wochen konfrontiert.

Dienstag, 06.10.2020, 17:36 Uhr aktualisiert: 11.10.2020, 17:15 Uhr
Trainer Oliver Logermann steuert den SV Drensteinfurt durch eine schwere Phase.
Trainer Oliver Logermann steuert den SV Drensteinfurt durch eine schwere Phase. Foto: Ulrich Schaper

Den Schritt zurück in die sportliche Normalität macht Fußball-Landesligist SV Drensteinfurt mit seinem Trainer Oliver Logermann. Am Dienstagabend traf sich der zuvor in die Quarantäne geschickte Kader erstmals seit dreiwöchiger Auszeit zum Training. Sonntag steht das Punktspiel gegen den SV Herbern an. Der BSV Roxel schreibt sich den 3. November (Dienstag, 19.45 Uhr) als Termin für das Nachhol-Heimspiel in den Kalender und A-Ligist Germania Mauritz den 15. Oktober (Donnerstag, 19.30 Uhr) für den zweiten Versuch im Kreispokal (2. Runde).

Wie berichtet traf den SVD das vorübergehende Aus, weil er beim 2:6 gegen die IG Bönen auf eine Elf traf, aus der im Nachgang ein Spieler positiv auf Corona getestet worden war. Später gab es einen ähnlichen Fall im Logermann-Kader selbst. Die unterschiedliche Handhabung dieser „Causa SVD“ durch die Gesundheitsämter Warendorf und Münster sorgte für Irritationen. Jene Spieler, für die das Gesundheitsamt Münster weder den Corona-Test noch eine Quarantäne vorschrieb, haben sich freiwillig testen lassen – ohne positiven Befund – und bis zum 4. Oktober in Selbstisolation begeben.

„Wir bemühen uns, wieder in den Sportalltag zurückzukehren und suchen erst einmal den Spaß am Ball und in der Gruppe“, sagte Logermann, der erhebliche Wettbewerbsnachteile kompensieren muss. Allein der Ausfall der Trainingseinheiten wiegt schwer beim Aufsteiger. Wettbewerbsübergreifend muss Drensteinfurt im Oktober sechs Pflichtspiele bestreiten – am 31. Oktober steht das Westfalenpokalspiel bei A-Ligist SV Werl-Aspe in Bad Salzuflen an.

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