Fußball: U-19-Westfalenliga
Läuft bei den Kamdjeu-Kickern – Gievenbecks Junioren sorgen für Furore

Münster -

Einen Blick auf die Tabelle werfen die U-19-Junioren des 1. FC Gievenbeck derzeit gerne. Nach vier Partien und dem jüngsten 2:0-Erfolg beim Spitzenreiter Hombrucher SV steht das Team von Trainer Charles Kamdjeu auf Platz zwei der Westfalenliga. Das kann sich sehen lassen – und schon am Sonntag wartet das nächste Top-Spiel auf die Youngster, die auch Florian Reckels schon auf dem Zettel hat.

Freitag, 09.10.2020, 18:24 Uhr aktualisiert: 12.10.2020, 10:21 Uhr
Haben derzeit viel Grund zur Freude: (v.l.)
Haben derzeit viel Grund zur Freude: (v.l.) Foto: 1. FC Gievenbeck

Läuft in Gievenbeck! Die Rede ist allerdings einmal nicht von der ersten Mannschaft, sondern von den A-Junioren. Denn die haben in der Westfalenliga einen bemerkenswerten Start hingelegt. Drei Siege bei einem Remis aus den ersten vier Partien haben dem Team von Trainer Charles Kamdjeu Platz zwei der Westfalenliga, der zweithöchsten Spielklasse in diesem Jahrgang, beschert. Am Mittwoch entführte der FCG-Nachwuchs mit dem 2:0-Sieg den Dreier beim Tabellenführer FC Hombruch, am Sonntag (11 Uhr) kommt der Vierte SC Verl. Dann darf es weiterlaufen.

„Wir nehmen jedes Spiel wie es kommt. Allerdings ist jeder Gegner anders. Man muss sich schon vorbereiten“, sagt der Coach. Kam­djeu, der im zweiten Jahr das Sagen hat und die Elf gemeinsam mit Omid Asadollahi betreut, gesteht aber auch: „Wir genießen den Moment.“ Die eigene Arbeit möchte der 39-Jährige nicht zu hoch bewertet wissen. „Die Spieler machen einen guten Job. Der gute Start ist nicht das Verdienst der Trainer. Die können sich vielmehr auf die Jungs verlassen.“

Kamdjeu: „Temperament der Jungs ist sehr gut“

Doch der FCG-Coach führt auch weitere Argumente für den verheißungsvollen Auftakt an. „Wir haben im Vergleich zum Vorjahr eine Mannschaft, die sich versteht, die etwas will.“ Was die 24 Feldspieler, von denen aktuell fünf verletzt sind, und drei Torhüter auch im Training unterstreichen. „Sie wollen sich in jedem Einheit empfehlen, beißen auf die Zähne“, lässt Kamdjeu eine gewisse Zufriedenheit durchblicken. Eine, die auch die Zielsetzung begründet. „Wir würden gerne zwischen Platz eins und drei landen. Aber es ist jetzt noch zu früh, um verlässliche Aussagen zu treffen.“

Konkret ist auf alle Fälle, dass die U 19 des FCG ein Tema mit Perspektive ist. Kamdjeu: „Das Temperament der Jungs ist sehr gut. Nicht nur die Alt-, sondern auch Jungjahrgänge machen Hoffnung. Ein Dutzend der Spieler wird 2021 in den Seniorenbereich aufrücken.“

Reckels: „Gute, vielversprechende Jungs“

Daher hat Florian Reckels den Nachwuchs und die dort sich anbietenden Talente längst auf dem Zettel. Mit Felix Ritter, Niklas Beil und Elias Kourouma kamen drei auch schon in der Vorbereitungszeit in der Ersten zum Einsatz. „Es sind aber auch noch andere dabei. Allesamt gute und vielversprechende Jungs“, gesteht der Chef-Coach der Westfalenliga-Senioren: „Es sind einige Spieler, die wir im Auge haben müssen.“

Was sicher auch andernorts nicht verborgen bleibt und Interesse weckt. Auch deshalb kündigte Reckels „bis Weihnachten Gespräche an.“ Bis dahin soll es weiter laufen.

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