Fußball: Kreisliga
Beim FC Münster 05 haben sie Lust auf mehr

Münster -

Der FC Münster 05 hat zugelegt. Und das ist kein Hindernis. Im Gegenteil. Dank der zugelegten Qualität im Kader wächst auch das Punktekonto stetig. Bei den Nullfünfern könnte etwas gehen. Dabei hat der

Club vom Arnheimweg so seine Besonderheiten.

Montag, 12.10.2020, 16:46 Uhr aktualisiert: 16.10.2020, 17:41 Uhr
Schwungvoll und torgefährlich: Neuzugang Pascal Lange (r.) der am Sonntag doppelt traf und am Mittwoch mit den Nullfünfern die Spitze erklimmen möchte.
Schwungvoll und torgefährlich: Neuzugang Pascal Lange (r.) der am Sonntag doppelt traf und am Mittwoch mit den Nullfünfern die Spitze erklimmen möchte. Foto: Heimspiel/Fabian Renger

Der FC Münster 05 hat Witterung aufgenommen. „Die Jungs haben Lunte gerochen“, sieht auch Trainer Roland Böckmann sein Team alles andere als in einen Schnupperkurs. Vier Siege bei einem Remis aus den ersten fünf Spielen haben dafür gesorgt, dass der FC 05 in der Kreisliga A 3 die Nase ziemlich weit vorne hat. Rechtzeitig vor dem Nachholspiel am Mittwoch (19.30 Uhr) gegen SW Havixbeck, in dem nun der Sprung an die Tabellenspitze winkt.

Die Hoffnung ist nicht nur groß, sie scheint berechtigt. Auch wenn es für Böckmann gegen seinen Jugendfreund und Trainerkollegen Mario Zohlen geht, gegen den er als Verantwortlicher noch nicht einmal gewinnen konnte. „Hoffe, dass es sich endlich ändert“, so der Nullfünf-Coach. Geändert hat sich zuvor schon einiges im Kader. „Wir haben Spieler dazubekommen, die uns qualitativ nach vorne bringen“, räumt Böckmann ein. Dazu gehört Torhüter Maximilian Köhne ebenso wie Matthias Bensmann, der schon im Winter vom 1. FC Gievenbeck II kam. Vor allen Dingen auch Pascal Lange, der Bezirksliga-Erfahrung aus Niedersachsen mitbringt. Und Torgefahr.

Auch die Etablierten sind jetzt heiß

Roland Böckmann, Trainer des FC Münster 05

Da fällt es auch nicht ins Gewicht, dass mit Felix Knülle der Torjäger vom Dienst am Sonntag fehlte. Lange sprang per Doppelpack ein. „Wenn über uns gesprochen wird, dann in erster Linie immer von Felix. Der aber war am Sonntag nicht dabei und dennoch haben wir 5:0 gewonnen. Auch weil wir jetzt breiter aufgestellt sind“, klärt Böckmann auf. Und hungrig sind: „Auch die Etablierten wie Nicolai Schober oder Tim Sommer sind jetzt heiß.“

Auch sonst ist einiges anders, aber auf Betriebstemperatur: „Es braucht seine Zeit, bis man begriffen hat, wie es bei uns läuft. Aber wenn man es versteht, macht es Spaß,“ gesteht Böckmann in seinem vierten Jahr. Er hat verstanden! Auch, dass Fußball bisweilen nicht an erster Stelle steht. Das wird am Arnheimweg akzeptiert. Die Trainingszeiten eher zähneknirschend. Denn die wöchentliche Übungszeit beträgt zweimal 90 Minuten – jeweils nur auf einer Platzhälfte. „Da wird es schon mal eng“ grinst Böckmann. Die aktuelle Höhenluft ist deutlich angenehmer.

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