Rudern: DM in Werder an der Havel
Gold, Silber, Bronze – RV Münster präsentiert sich sprintstark

Münster -

Es war der letzte Auftritt der RVM-Ruderer in der verkürzten, besonderen Saison – und es war ein Abschluss, der sich sehen lassen konnte. Bei den Deutschen Sprintmeisterschaften räumten die Athleten vom Dortmund-Ems-Kanal noch einmal einen kompletten Medaillensatz ab. Dabei bewies der RVM durchaus Improvisationstalent.

Montag, 12.10.2020, 18:14 Uhr aktualisiert: 16.10.2020, 17:40 Uhr
Meisterlich: Der U-17-Doppelvierer des RV Münster gewann bei der Sprint-DM souverän den Titel.
Meisterlich: Der U-17-Doppelvierer des RV Münster gewann bei der Sprint-DM souverän den Titel. Foto: Detlev Seyb

Flexibilität ist in diesen Tagen und Wochen in besonderen Maße gefordert, die Corona-Zeit sorgt oft und meist unverhofft für Planänderungen. So auch vor den Deutschen Sprintmeisterschaften bei den Ruderern des RV Münster, die neben dem quarantänebedingten Ausfall von Trainer Mario Acosta auch zwei Athletinnen trotz negativer Tests ersetzen mussten. Die Titelkämpfe wurden dennoch erfolgreiche, der münstersche Tross reiste mit einem kompletten Medaillensatz aus Werder an der Havel zurück.

„In solchen Situationen machen sich die Strukturen des Vereins bezahlt. Die Größe der Trainingsgruppe macht es möglich, fast immer Ersatz zu finden. Und die guten Kontakte zu den Schulen ermöglichten auch eine Freistellung“, sagt Cheftrainer Thorsten Kortmann, der seinen U-17-Doppelvierer mit Kieran Holthues, David Wieczorek, Emanuel Wieczorek, Leonard Allmann und Steuermann Tobias Merschel souverän zum Titel rudern sah. Die Vorläufe, das Halbfinale sowie sowie der Endlauf waren eine klare Angelegenheit, der Landesmeister war auch auf nationaler Ebene eine Klasse für sich.

Meise für Bühlmeyer

Für Silber sorgten die Doppelzweier mit David und Emanuel Wieczorek sowie Sara Grauer und Tjorven Schneider, dazu wurden Laurin Kipp, Leonard Bührke, Tobit Gerritsen, Ivan Maidachevskyi im U-19-Vierer mit Steuermann Sören Jansen Zweite hinter Berlin.

Eine weitere Medaille im U-17-Doppelvierer, in dem Mirja Meise für Paula Bühlmeyer auf dem Rollsitz Platz nahm. Mit Tjorven Schneider, Ximena Simsch, Sara Grauer und Steuerfrau Benda Schneider, die für Alva Werkle die Steuerseile hielt, gab es Bronze.

Pech hatten dagegen beim Saisonabschluss die beiden RVM-Achter (U 17, U 19), die jeweils auf Rang vier knapp das Podest verpassten. „Für einigen Athleten war das Finale das zehnte. Rennen des Wochenendes, eventuell waren da schon einige Körner verschossen“ so Kortmann.

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