Basketball: 2. Bundesliga Pro B
Wiederholung erwünscht – die WWU Baskets wollen wieder in Bernau punkten

Münster -

Dass der Auftakt in die 2. Bundesliga Pro B beim 77:75 gegen die Iserlohn Kangaroos holprig war? Abgehakt, Hauptsache die ersten beiden Punkten waren unter Dach und Fach. Nun folgt der zweite Auftritt der WWU Baskets Münster, die bei Lok Bernau bestehen müssen. Eine schwierige Aufgabe, keine Frage. Aber Trainer Philipp Kappenstein darf durchaus optimistisch vor der Auswärtspartie sein.

Freitag, 23.10.2020, 18:18 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 20:45 Uhr
Auf intensive Duelle unter dem Korb muss sich Münsters Spielmacher Marck Coffin auch in Bernau einstellen.
Auf intensive Duelle unter dem Korb muss sich Münsters Spielmacher Marck Coffin auch in Bernau einstellen. Foto: Jürgen Peperhowe

Das letzte Auswärtsspiel der WWU Baskets Münster in der 2. Bundesliga Pro B liegt knapp acht Monate zurück. Damals, am 29. Februar, gewann die Mannschaft von Trainer Philipp Kappenstein die letzte Partie der Hauptrunde mit 79:75 bei Lok Bernau. Nun, am zweiten Spieltag der neuen Saison, heißt es am Samstag für die Baskets „Wiederholung erwünscht“, der erste Auftritt in der Fremde soll den Startsieg (77:75 gegen die Iserlohn Kangaroos) veredeln.

Alles andere als ein leichtes Unterfangen, Bernau als Kooperationspartner des deutschen Meisters Alba Berlin stellt ein dynamisches Team mit vielen Jungstars wie den Bundesliga- und Europapokal-erprobten Lorenz Brennecke und Malte Delow sowie mit erfahrenen Kräften wie dem Amerikaner Dan Oppland, Konstantin Kovalev oder dem zuletzt angeschlagenen Till Isemann. Als „Herausforderung“ bezeichnet Kappenstein die Aufgabe in Brandenburg, sein Team stellt er auf eine „hochintensive Partie“ gegen eine physisch starke, schnelle Mannschaft ein. „Wir dürfen nicht mit Bernau mitrennen“, sagt Kappenstein, während Coach René Schilling mit Lok „unser Spieltempo“ durchsetzen will.

Alle Mann dabei

Münster ist gewarnt, Münster sieht sich aber auch gewappnet. Nicht nur wegen des voll besetzten Aufgebots, das sich am Freitag auf die Reise in den Osten machte. Auch der zähe, wenig glanzvolle Sieg gegen Iserlohn förderte bei der Nachbetrachtung per Video einige Mutmacher zutage. „Wir haben viele Sachen ziemlich gut gemacht. Die Quote aus dem Feld stimmte, bei den Rebounds haben wir gut gearbeitet und wir hatten wenig Turnover“, sagt Kappenstein, der allerdings auch das zum Teil schwache Defensivverhalten ansprach. „Wir wissen, dass wir besser verteidigen können, und werden es auch wieder tun. Wir haben in der Trainingswoche gut gearbeitet und ich habe viel Vertrauen, dass wir wieder das Gesicht der Vorbereitung zeigen.“

Dieses aufzusetzen wird nötig sein, um Lok wie Ende Februar erneut zu bezwingen und damit früh in der Saison ordentlich in Vorleistung zu gehen.

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