Tischtennis: Bezirksmeisterschaften
Griffiges Konzept – glückliche Aktive

Münster -

Die Meistermacher haben perfekte Arbeit abgeliefert: Im Tischtennis-Bezirk Münster wurden am Wochenende die neuen Titelträger ermittelt – im Wohlfühlmodus trotz aller geltenden Corona-Auflagen. So galten die Gratulationen im Nachgang nicht nur den neuen Titelträgern, sonder auch den Veranstaltern.

Montag, 26.10.2020, 16:55 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 20:44 Uhr
Henning Zeptner gewann das Finale gegen seinen Teamkameraden Michael Hillebrandt und ist Bezirksmeister 2020.
Henning Zeptner gewann das Finale gegen seinen Teamkameraden Michael Hillebrandt und ist Bezirksmeister 2020. Foto: Ralf Brameier

Das war knapp: Unmittelbar vor dem Lockdown durch den Westdeutschen Tischtennis-Verband (WTTV) haben die Sportler aus dem Bezirk Münster am Wochenende ihre Titelkämpfe ausgetragen. In den vier anderen Bezirken des WTTV fielen die Meisterschaften aus. „Es war wichtig und richtig, dass wir gespielt haben. Unser Hygiene-Konzept hat gegriffen, es musste sich niemand unwohl fühlen“, sagte Bezirkschef Christoph Menges (Münster) am Montag.

124 Starter in sechs Klassen

Genau 124 Teilnehmer kämpften am Wochenende in Hiltrup um Sieg und Platzierung. Als Konsequenz auf die Pandemie war die Zahl der Spielklassen auf sechs reduziert worden, auf Doppel-Konkurrenzen wurde gänzlich verzichtet. Für die reibungslose Austragung der Wettbewerbe zeichnete die Abteilung des TuS Hiltrup um den erfahrenen Turnierchef Ralf Brameier verantwortlich. Er freute sich „über die Disziplin der Aktiven“ und viel Lob aus diesem Kreis. „Ich glaube alle waren froh, diese Meisterschaften spielen zu können“, meinte Brameier.

Nur Oberliga-Spieler im Halbfinale

In der Herren-A-Klasse legten sich 28 Spieler ins Zeug. Ab den Halbfinals waren die favorisierten Oberliga-Cracks unter sich. Henning Zeptner (Arminia Ochtrup) gewann schließlich das Finale gegen seinen Teamkollegen Michael Hillebrandt in drei Sätzen. Den dritten Rang teilten sich der für Burgsteinfurt spielende Münsteraner Yorrick Michaelis und Christopher Ligocki (Ochtrup). Einen feinen Eindruck hinterließ Felix Wermeling vom TuS Hiltrup. Der 18-Jährige schaffte es als Gruppenzweiter in die K.o.-Phase.

Ochtrup räumt ab

Auch in der Damen-A-Klasse ging der Titel nach Ochtrup. Im einseitigen Endspiel setzte sich Lena Bucht mit 3:0 gegen Lisa-Marie Wonsak (Schalke 04) durch. Laura Klein (1. TTC Münster) freute sich über Platz drei. In den Nachwuchs-Konkurrenzen gefielen zwei Warendorfer: Marco Rolf (M 18) überzeugte als Zweiter, Lea Pumpe (W 18) belegte Rang vier.

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