Fußball: Regionalliga
Kommentar: Preußen fehlt noch ein Stückchen

Der Abstand zur Spitze ist für die Preußen nach der Niederlage bei Borussia Dortmund II noch größer geworden. Dennoch sollte der Drittliga-Absteiger auch nach außen mutig bleiben und Platz eins im Auge behalten. Allein um im Gespräch zu bleiben, wie unser Redakteur Thomas Rellmann in seinem Kommentar schreibt.

Mittwoch, 04.11.2020, 13:42 Uhr aktualisiert: 04.11.2020, 13:51 Uhr
Benedikt Zahn und die Preußen wurden vom BVB um Niklas Dams die Grenzen aufgezeigt.
Benedikt Zahn und die Preußen wurden vom BVB um Niklas Dams die Grenzen aufgezeigt. Foto: Jürgen Peperhowe

Selten fiel es den Preußen so schwer, ein halbwegs belastbares Saisonziel zu formulieren wie diesmal. Erst im Juli stand fest, in welcher Spielklasse die Adler antreten. Dann dauerte die Kaderzusammenstellung lange, und schließlich begleiten den Sport in diesen Monaten ohnehin unendlich viele Fragezeichen.

Zug fürs Erste abgefahren?

Mit der Niederlage bei der BVB-Reserve scheint der Zug nach ganz oben fürs Erste abgefahren. Auch wenn der nie offizielles Ziel war. Klar, sechs Punkte lassen sich sogar mit einem Spiel weniger aufholen. Doch das würde extrem schwer, zumal sich Dortmund keine Blöße gibt. Auch der reife Auftritt am Dienstag beeindruckte. Die Münsteraner, die zwar gegen die halbprofessionell aufgestellte Konkurrenz alles gewonnen, jedoch bisher kein fürs obere Drittel infrage kommendes Team geschlagen haben, spielen eine vernünftige Serie. Die Auswärtsergebnisse (zwei Siege in sieben Spielen) lassen sich aber nicht ausblenden.

Kraft für neue Anläufe

Dennoch werden die Preußen die Saison nicht aufgeben, sondern irgendwie dranbleiben, immer mal wieder Richtung Platz eins schielen. Allein schon, um im Gespräch zu bleiben, Kraft für neue Anläufe zu sammeln – und um zur Stelle zu sein, falls BVB oder Essen schwächeln.

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