Fußball: Westfalenliga
Tristan Niemann verlässt den 1. FC Gievenbeck

Münster -

Paukenschlag beim 1. FC Gievenbeck. Denn wenn es für den Westfalenligisten wieder um Punkte geht, wird Tristan Niemann seinen Teil nicht mehr beisteuern. Am 1. Januar verlässt der 26-Jährige seinen Heimatverein. Der Wechsel hat allerdings keine sportlichen Gründe.

Freitag, 06.11.2020, 12:40 Uhr aktualisiert: 06.11.2020, 19:39 Uhr
Tristan Niemann (M.) gibt im FCG-Trikot den Gegnern reihenweise das Nachsehen. Ab Januar ist das nur noch eine Erinnerung.
Tristan Niemann (M.) gibt im FCG-Trikot den Gegnern reihenweise das Nachsehen. Ab Januar ist das nur noch eine Erinnerung. Foto: Hiegemann

Saisonunterbrechung, aber noch keine Wechselfrist. Und doch steht Tristan Niemann überraschend im Fokus. Leider, aus Sicht des 1. FC Gievenbeck. Denn der zuverlässige Torjäger und damit nicht selten zum Punktegaranten avancierenden Stürmer verlässt den Fußball-Westfalenligisten. Aus beruflichen Gründen zieht es ihn nach Berlin. Und das bereits ab Januar.

„Wenn bis dahin nicht mehr gespielt wird, war am 27. Oktober das 2:1 im Pokal beim TuS Hiltrup seine letzte Partie für uns“, sagt Carsten Becker. Und der Sportliche Leiter betont auch: „Über den sportlichen Verlust müssen wir nicht reden. Da, wo Erfolg draufstand, war Tristan dabei. Aber auch menschlich verlieren wir einen jovelen Seegers.“ Der 26-Jährige kam mit sechs Jahren zum Club, ist seit 20 Jahren Bestandteil des FCG. „Länger, als jeder andere“, hebt Becker heraus.

Der 1. FC Gievenbeck verliert ein Urgestein

Aktuell rangiert Niemann mit acht Treffern auf Rang zwei des Liga-Rankings. Im Vorjahr war er lediglich dreimal erfolgreich, spielte allerdings kaum. Eine am fünften Spieltag erlittene Knieverletzung zwang ihn lange zur Untätigkeit. Anders als zuvor während der Oberliga-Stippvisite des FCG (18/19), als er ebenfalls neun Tore erzielte.

Da, wo Erfolg draufstand, war Tristan dabei.

Carsten Becker, Sportlicher Leiter des FCG

Nun traf er eine grundlegende Entscheidung. „Nach so vielen Jahren den Verein und die Mannschaft zu verlassen, fällt mir nicht gerade leicht. Aber ich möchte beruflich sowie persönlich noch einmal eine neue Herausforderung suchen und habe mich nach langem Überlegen zu diesem Schritt entschlossen,“ so Niemann, der in der Bundeshauptstadt nicht auf den Fußball verzichten möchte.

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