Jugend-Sportvereinspreis online vergeben
Cheerleader gewinnen vor TSV Handorf und LG Brillux

Münster -

Der Cheerleader der Münster Mammuts haben den Jugend-Sportvereinspreis des Stadtsportbundes gewonnen. Sie siegten vor der LG Brillux und dem TSV Handorf. Die Bekanntgabe der Gewinner wurde diesmal per Zoom-Konferenz vorgenommen. Ohnehin stand der Wettbewerb im Zeichen der Pandemie.

Freitag, 06.11.2020, 19:20 Uhr aktualisiert: 06.11.2020, 19:58 Uhr
Die Cheerleader der Münster Mammuts – hier bei der Show des Sports 2018 – wurden am Freitag mit dem Stadtwerke-Jugend-Sportvereinspreis ausgezeichnet.
Die Cheerleader der Münster Mammuts – hier bei der Show des Sports 2018 – wurden am Freitag mit dem Stadtwerke-Jugend-Sportvereinspreis ausgezeichnet. Foto: SSB

Training online, per Chat oder App, Kontakte per Videokonferenz: Die Ideen, mit denen Münsters Sportvereine während des ersten Lockdowns im Frühjahr ihre Mitglieder in Bewegung gehalten haben, sind derzeit wieder hochaktuell. So mussten die Preisträger des Stadtwerke-Jugend-Sportvereinspreises in diesem Jahr auch auf eine Ehrung im großen Rahmen bei der Show des Sports verzichten und wurden am Freitag virtuell ausgezeichnet. „Wenn schon unsere Vereine zunehmend digital unterwegs sind, schließen wir uns dem natürlich gerne an“, sagte Michael Schmitz, Vorsitzender des Stadtsportbundes Münster. 19 Clubs beteiligten sich. „Ein in jeder Hinsicht starkes Ergebnis“, so Jury-Mitglied Daniela van der Pütten von den Stadtwerken.

Die Cheerleader-Abteilung des 1. AFC Münster Mammuts zeigte ein Rundum-Engagement, das neben pfiffigen Trainingsalternativen auch außersportliche Aktivitäten und Projekte umfasste. Damit überzeugte die Gruppe und sicherte sich den ersten Platz.

Als einer von zwei Zweitplatzierten überzeugte die LG Brillux „und stampfte als ein breitensportliches Angebot ein Sommerferiencamp für Kinder aus dem Boden“, so die Sportjugend-Vorsitzende Jana Winkeljann. Der TSV Handorf nahm sich insbesondere der Nöte vieler junger Familien an und zeigte, „dass er auch in Corona-Zeiten die Fahne für den Sport und seine Mitglieder hochhält“, so Jury-Mitglied Sabine Roters aus dem Vorstand des Stadtsportbunds. Platz eins wurde mit 1000 Euro honoriert, die Zweitplatzierten erhielten je 500 Euro von den Stadtwerken.

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