Münster
Ruderer auf dem Kanal und im „Homeoffice“

Viel geht in diesen Tagen auch im Sport nicht, doch auf dem Wasser herrscht Hochbetrieb. Die Ruderer und Ruderinnen aus Münsters Schulen und den Landesleistungsstützpunkten dürfen und sollen in Bewegung bleiben. Gesagt, getan ...

Montag, 09.11.2020, 14:56 Uhr
RVM-Ruderin Ida Kruse (2.v.r.) ist aus dem Vierer wider in den Deutschland-Achter umgestiegen.
RVM-Ruderin Ida Kruse (2.v.r.) ist aus dem Vierer wider in den Deutschland-Achter umgestiegen. Foto: Jakub Kaczmarczyk

Die Aktiven des RV Münster können den sportlichen November-Lockdown derzeit vergleichsweise locker und vor allem sicher umschiffen. Zwar ist das Bootshaus meist geschlossen, in der Bootshalle des RV Münster herrscht dagegen Hochbetrieb. Die Ruderer und Ruderinnen des Landesleistungsstützpunktes dürfen und sollen laut Coronaschutzverordnung ebenso im Training bleiben wie die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Schul-AGs, der Trainingsgruppen und der schulischen Talentsichtungen. Rund 30 junge Athleten sind derzeit im Training und dabei meist auf dem Wasser, wie Trainer und Chef-Koordinator Thorsten Kortmann bestätigt. „Da spielt uns das gute Wetter natürlich in die Karten“, so Kortmann, der seine Schützlinge zudem gerne mit Laufschuhen oder im Rennsattel mobil macht. Ohnehin ist das Gros der Kaderathleten schon seit dem Frühjahr mit Ergometern im „Home-Office“ ausgestattet. Für die Einheiten im Kraftraum wurden Kleinstgruppen gebildet, für die die Abstandsregeln leicht einzuhalten sind. Die Nationalmannschaftskandidaten sind derweil an den Bundesstützpunkten gefordert: Sönke Kruse, Floyd Benedikter und John Heithoff in Dortmund, Ida Kruse mit der DRV-Auswahl in Potsdam. Aktuell wird in Brandenburg für den Deutschland-Achter gesichtet, der im Frühjahr erneut den letzten Anlauf gen Olympia in Tokio aufnehmen soll.

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