Basketball: 2. Liga Pro B
WWU Baskets planen Statement gegen Spitzenreiter Düsseldorf

Münster -

Die Partien in der Fremde waren für die WWU Baskets Münster bisher enttäuschend. Sie gingen bei starken Konkurrenten allesamt verloren. Einfacher wird es aber auch zu Hause nicht. Am Sonntag steht das Heimspiel gegen die ART Giants Düsseldorf an. Und die sind gerade Erster.

Freitag, 20.11.2020, 16:02 Uhr aktualisiert: 20.11.2020, 16:27 Uhr
Empfangen die Giants: Jan König und die Baskets
Empfangen die Giants: Jan König und die Baskets Foto: Peperhowe

Die Bedeutung der Partie am Sonntag (16 Uhr) gegen ART Giants Düsseldorf spielt Trainer Philipp Kappenstein gar nicht erst herunter. „Für uns ist es wichtig, auf die Siegerstraße einzukehren“, sagt der 41-Jährige. Nach dem durchwachsenen Start mit drei Auswärtsniederlagen – die allerdings bei hoch gehandelten Konkurrenten – haben die WWU Baskets Münster in Zugzwang gebracht. Es ist Zeit, ein Statement zu setzen – und ein Erfolg gegen den Spitzenreiter der 2. Bundesliga Pro B wäre ein klares.

Die beiden jüngsten Enttäuschungen in der Fremde (71:84 in Bochum und 85:97 in Itzehoe) sind abschließend aufgearbeitet, die Fehler im System analysiert worden. Sind sie auch behoben? Kappenstein hofft auf eine Steigerung, sah sein Team zuletzt nicht weit weg von den Top-Teams, zu denen er auch die Rheinländer zählt. „Düsseldorf steht zu Recht da oben. Die Mannschaft ist sehr erfahren und gut aufgestellt, spielt eine intensive Sechser-, Siebener-Rotation.“ Mit dem Amerikaner Dennis Mallen als Schlüsselspieler. Der Aufbau ist der Denker und Lenker, glänzt mit 20 Punkten, 5,8 Assists und sechs Rebounds im Schnitt. „Mallen kreiert viel“, weiß Kappenstein, der den 28-Jährigen, der mit Münsters Cosmo Grühn in Frankfurt zusammenspielte, im Team stoppen will.

Starkes Kollektiv

Doch es ist nicht nur Mallen, auf den Münster achten muss. Der Litauer Andrius Mikutis ist ein gefährlicher Scharfschütze (45,7 Prozent Dreierquote), die US-Spieler Quadre Lollis und Shawn Gully (beides Local Player) sowie Mark Gebhardt und Lennart Boner komplettieren ein gut zusammengestelltes Kollektiv, das zuletzt Bochum mit dem 97:90 von der Tabellenspitze stürzte. „Die Düsseldorfer sind offensiv sehr stark. Wenn wir sie unter 80 Punkten halten, haben wir eine Chance. Aber dafür müssen wir uns defensiv steigern, müssen ein besseres Foul-Management haben und müssen an unser Teamspiel glauben. Offensiv haben wir Vorteile in einer bestimmten Position, die wir suchen müssen“, sagt Kappenstein, der an ein Duell auf „Augenhöhe“ glaubt.

Mit Münster als Favorit – sagt zumindest sein Gegenüber Kevin Magdowski, der sich in Understatement versucht. „Wenn wir nach dem Sieg gegen Bochum denken, dass wir in Reichweite einer Spitzenmannschaft sind, wäre das der absolut falsche Ansatz. Wir gehen in Münster erneut als Außenseiter an den Start.“

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