Basketball: 2. Bundesliga Pro B
79:70 gegen Schwelm – Wichtiger Sieg für die WWU Baskets

Münster -

Die WWU Baskets Münster bleiben zu Hause ungeschlagen. Gegen die EN Baskets Schwelm gewannen sie mit 79:70 und meldeten damit wieder Ansprüche auf die vorderen Tabellenregionen an. Nach einer mäßigen ersten Hälfte drehten die Gastgeber auf.

Sonntag, 06.12.2020, 18:00 Uhr
Packendes Duell mit Münster als Sieger: Oliver Pahnke (r.) bearbeitet hier Schwelms Daniel Ewald.
Packendes Duell mit Münster als Sieger: Oliver Pahnke (r.) bearbeitet hier Schwelms Daniel Ewald. Foto: Jürgen Peperhowe

Dank einer klaren Leistungssteigerung nach der Pause haben die WWU Baskets Münster in der 2. Bundesliga Pro B einen wichtigen Sieg eingefahren. Mit 79:70 (38:44) gewann das Team von Trainer Philipp Kappenstein gegen die EN Baskets Schwelm und zog damit an dem Nordstaffel-Vizemeister des Vorjahres vorbei.

Der am Berg Fidel weiter ungeschlagene Gastgeber tat sich in dem NRW-Duell in den ersten 20 Minuten schwer. Zwar glückte den Münsteranern, für die Jasper Günther zum 12:7 traf, der Start – dann aber sank die Quote, zudem passte in der Defensive nicht immer der Zugriff. Die Folge: Schwelm übernahm schon zum Viertelende (21:18) die Führung und war nach dem Korberfolg von Dario Fiorentino auf acht Zähler (39:31) enteilt. Es war Günther (zwölf Zähler in Halbzeit eins) und Stefan Weß (neun Punkte) zu verdanken, dass Münster in Schlagdistanz blieb.

In der Pause muss Kappenstein klare wie verständliche Worte gefunden haben. Die WWU Baskets waren nun griffiger in der Verteidigung, in der Marck Coffin Schwelms Top-Scorer Montrael Scott mehr und mehr zusetzte. Und auch in der Offensive zeigte sich Münster verbessert, bewegte sich mehr und geschickter in Schwelms Verteidigungsgebiet. Nach 26 Minuten und dem Dreier von Jan König war der Hausherr beim 50:47 wieder vorne, ein weiterer Distanzwurf – diesmal von Coffin – zum 63:60 leitete die Minuten von Malcolm Delpeche ein. Mit einem Dunking zum 65:64 eröffnete er 4:05 Minuten vor dem Ende seine persönlichen Festspiele, die erst sieben Zähler später beim 72:64 endeten. Der Deckel war aufgelegt auf die Partie, Jan König mit seinem Dreier zum 75:66 machte ihn dann endgültig drauf. Ein dickes Ding für die WWU Baskets gegen einen Konkurrenten um die Spitzenplätze.

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