Rudern: Para-Indoor-EM
RVM-Athletin Diening Dritte auf dem Ergometer

Münster -

Platz drei sprang für Manuela Diening vom RV Münster bei der Indoor-EM der Para-Ruderer heraus. Lange Zeit lag sie sogar gut im Rennen um den Sieg. Heim- und Bundestrainer waren mit ihrer Leistung bestens zufrieden, die Athletin natürlich auch.

Montag, 07.12.2020, 15:50 Uhr aktualisiert: 07.12.2020, 20:02 Uhr
Auf dem heimischen Ergometer sicherte sich Manuela Diening die Bronzemedaille – das schafft nicht jeder.
Auf dem heimischen Ergometer sicherte sich Manuela Diening die Bronzemedaille – das schafft nicht jeder. Foto: RVM

Die britischen Kommentatoren der European Indoor Rowing Championships hatten es schnell gemerkt: Bei den deutschen Pararuderinnen in der Klasse PR1 entwickelte sich ein spannender Zweikampf. Auf den ersten 900 Metern dieses virtuellen Rennens lag Manuela Diening vom RV Münster auf Platz zwei, bevor sie dann kurz vor der 1000-Meter-Marke von ihrer nationalen Konkurrentin, der Hamburgerin Sylvia Pille-Steppat, überholt wurde.

Doch Diening blieb dran, und so war das Rennen bis etwa 250 Meter vor dem Ende noch eng, wie auch die Kommentatoren immer wieder betonten. Am Ende landete Diening in 9:02 Minuten auf dem dritten Platz, mit nur zehn Sekunden Abstand zur Zweiten.

„Irgendwann habe ich gemerkt, dass meine Schlagzahl zu hoch war, aber das war zu spät, und ich habe sie auch nicht mehr herunterbekommen“, so das Statement der Para-Athletin, die sich gegenüber ihrem ersten Auftritt bei der Ergo-WM in Paris Anfang dieses Jahres um fast eine Minute steigerte. „Zwei Fehlstarts – das hat Nerven gekostet“, so das Resümee von Coach Sebastian Fuchs. Und Bundestrainer Jochen Weber, der das Ganze ebenfalls am Bildschirm im Homeoffice verfolgte, gratulierte: „Ist ja super!“

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