Basketball: 2. Bundesliga Pro B
WWU Baskets mit bester Halbzeit-Bilanz seit dem Aufstieg

Münster -

Die 86:94-Niederlage am vergangenen Samstag in Schwelm war für die WWU Baskets Münster die vierte der Saison – allesamt kassierte der Pro-B-Ligist auswärts. Da er aber aber auch zweimal in der Fremde gewann und dazu in der heimischen Halle am Berg Fidel ungeschlagen blieb, steht nach dem ersten Teil der Hauptrunde die beste Bilanz seit dem Aufstieg 2018. Auch weil die Defensive meist Stabilität verleiht.

Montag, 04.01.2021, 16:12 Uhr
Jan König
Jan König Foto: Jürgen Peperhowe

Die Tabelle der 2. Bundesliga Pro B ist noch reichlich schief und krumm. Einzig die Itzehoe Eagles, am Sonntag (16 Uhr) nächster Gegner der WWU Baskets Münster, haben bislang zwölf Partien absolviert und sind damit im Soll. Spitzenreiter Bochum und die BSW Sixers aus Sandersdorf dagegen standen erst neunmal auf dem Feld, die Baskets sind mit elf ausgetragenen Begegnungen nahe am Optimalwert – und haben so bereits 50 Prozent der Hauptrunden-Spiele abgearbeitet.

Auch wenn Münsters Hinserie statistisch noch nicht abgeschlossen ist – das Duell bei den Sixers fehlt coronabedingt noch –, stehen die Baskets nach der ersten Saisonhälfte so gut wie noch nie da in ihrer nun dreijährigen Pro-B-Zugehörigkeit. Im Aufstiegsjahr kam das Team von Trainer Philipp Kappenstein nach einem 2:5-Fehlstart auf einen 6:5-Bilanz, die auch eine Spielzeit später (dort aber nach einem 4:1-Start) im Zahlenwerk notiert wurde. Am Ende wurden die Baskets 2018/19 Meister der Nordstaffel, in der vorigen Saison landeten sie auf dem dritten Rang.

Derzeit auf Rang drei

Und wo geht die Reise in dieser von der Pandemie geprägten Serie hin? Neben Bochum und dem Tabellenzweiten Itzehoe, der wie das Kappenstein-Team vier Niederlagen auf dem Konto hat, sieht der Coach seine derzeit drittplatzierten Schützlinge unter den Top drei der Liga, in der es einmal mehr eng zugeht. „Wir hatten die Chance, uns etwas vom Rest abzusetzen“, sagte der 41-Jährige nach dem 86:94 bei EN Baskets Schwelm. „Aber dafür haben wir anders als in den vergangenen Wochen nicht gut genug verteidigt. Defensiv müssen wir sicher wieder einiges zulegen.“

Im Westschlager in Schwelm hatte Münster „leider zu keiner Zeit so richtig Zugriff“, die sonst so starke Verteidigung leistete sich „zu viele Fehler“ (Kapitän Jan König). Dabei war die Defensive wie in den Jahren zuvor bislang ein Garant für die Stabilität im Spiel der Baskets, mit 74,73 gegnerischen Punkten im Schnitt gehört Münsters Abwehr zu den besten drei (Sixers 74,11 und Schwelm 74,4). „Da müssen wir gegen Itzehoe wieder hinkommen, wir wollen Revanche nehmen“, sagt Kappenstein mit Blick auf das Topspiel und das 85:97 aus dem November.

1:4-Bilanz gegen Itzehoe

Dabei zählen die Nordlichter, zuletzt Sieger der Hauptrunde, nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnern der Baskets. Von den fünf Duellen in der Nordstaffel gewannen die Eagles vier. Zeit, dass Münster diese Bilanz aufpoliert – mit einer wieder zupackenden Defensive.

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