Fußball: Oberliga
Weinfurtner wird bei Preußen Sportlicher Leiter der Nachwuchs-Abteilung

Münster -

Seit 13 Jahren ist Sören Weinfurtner nun beim SC Preußen Münster, bislang lag sein Tätigkeitsbereich als Trainer auf und am Platz. Nun ändert sich sein Jobprofil an der Hammer Straße, ab sofort besetzt er auch die neu geschaffene Stelle als Sportlicher Leiter der Nachwuchsabteilung. Seine Arbeit als Coach von Preußens U 23 setzt er fort – bis zum Sommer.

Dienstag, 12.01.2021, 12:41 Uhr aktualisiert: 12.01.2021, 17:10 Uhr
Sören Weinfurtner
Sören Weinfurtner Foto: SCP

Sören Weinfurtner ist an der Hammer Straße ein bekanntes Gesicht, seit 2007 ist der 42-Jährige in verschiedenen Funktionen beim SC Preußen tätig. Aus einer anfänglichen Station wurde aus dem Adlerclub sein Herzensverein, mit dem er 2019 seinen größten Erfolg feierte, als er die U 23 erstmals in die Oberliga führte und damit den Lohn für die jahrelange Arbeit erntete. Jetzt beginnt für den Übungsleiter ein weiteres Kapitel im Adlerhorst. Weinfurtner wird die neu geschaffene Stelle als Sportlicher Leiter der Nachwuchsabteilung übernehmen und zum Saisonende dafür auch seinen Posten an der Seitenlinie räumen. Bis zum Sommer wird der aktuelle Cheftrainer noch beide Aufgaben in Personalunion ausfüllen, zur neuen Spielzeit wird sich der B-Lizenz-Inhaber dann gänzlich auf seine neue Aufgabe fokussieren.

Nachdem Weinfurtner im letzten Jahrzehnt vor allem am Spielfeldrand und auf dem Trainingsplatz präsent war, verlagert sich sein Schwerpunktjetzt etwas in den Hintergrund. Er soll dabei helfen, die Arbeit der Nachwuchsabteilung an vielen Punkten zu verbessern: „Wir haben hier in den letzten Monaten als Team bereits einige Dinge angestoßen, die sehr spannend sind. Diese jetzt weitervoranzutreiben und die Zukunft der Nachwuchsabteilung mitzugestalten, ist für mich eine reizvolle Herausforderung, auf die ich mich sehr freue“, so Weinfurtner, dessen Arbeitszeiten im Preußendress sich dadurch eher verschieben als verringern werden: „Als junger Familienvater kommt es mir entgegen, dass ich nicht mehr die verpflichtenden Termine unter der Woche habe, das war auch ein Grund. Ich habe jetzt große Lust, hier an anderer Stelle anzupacken und im engen Austausch mit Peter zu arbeiten – auch wenn ich nicht ausschließe, irgendwann wieder als Trainer zurückzukehren.“

Peter Niemeyer: „Sören genießt hohe Akzeptanz“

In den Planungen von Sportdirektor Peter Niemeyer ist damit ein weiterer Grundstein gelegt, auf den jetzt aufgebaut werden kann: „Wir wollen nachhaltig Strukturen schaffen, um die Arbeit unserer Nachwuchsabteilung zu professionalisieren. In diesem Zuge war es mir wichtig, die neu geschaffene Position des Sportlichen Leiters durch jemanden zu besetzen, der die Prozesse der Youngstars in- und auswendig kennt und der zudem eine hohe Akzeptanz bei den Jugendtrainern genießt. Sören, der hier seit Jahren eine hervorragende Arbeit leistet, erfüllt beide Punkte und ist damit unsere Wunschlösung“, sagt Niemeyer.

Die Neubesetzung des U-23-Trainerpostens wird eines der ersten Themen sein, das beide gemeinsam bearbeiten werden: „Über Sörens Nachfolge werden wir uns jetzt Gedanken machen. In diesem Prozess wird er mich, wie in Zukunft bei vielen Themen, tatkräftig unterstützen.“

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