Fußball: Regionalliga West
Preußen-Arzt Hartwig im Interview: „Das ist dauerhaft nicht durchzustehen“

Münster -

Die extreme Belastung für die Profis von Preußen Münster in dieser Saison ist Thema im Interview mit Teamarzt Dr. Tim Hartwig. Der Mediziner erläutert die Folgen der kurzen Vorbereitung und der vielen englischen Wochen, schildert aber auch, warum der SCP von einer Verletzungsflut bisher verschont blieb. Von Thomas Rellmann
Mittwoch, 13.01.2021, 17:11 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 13.01.2021, 17:11 Uhr
Mannschaftsarzt Dr. Tim Hartwig freut, dass die Preußen ohne Verletzungswellen durch die Hinrunde gekommen sind, warnt aber vor einer weiter zu hohen Belastung.
Mannschaftsarzt Dr. Tim Hartwig freut, dass die Preußen ohne Verletzungswellen durch die Hinrunde gekommen sind, warnt aber vor einer weiter zu hohen Belastung. Foto: Jürgen Peperhowe

Der Spielplan in der Regionalliga West verlangt den Profis von Preußen Münster in dieser Saison eine Menge ab. 20 Hinrundenspiele mussten in dreieinhalb Monaten absolviert werden, sechs englische Wochen inklusive. Mannschaftsarzt Dr. Tim Hartwig spricht im Interview über dieses Mammutprogramm, die kurzen Vorbereitungsphasen und die Auswirkungen der vielen Pflichtspiel im kürzester Zeit.

Gab es in den vergangenen Wochen vermehrt Verletzungen beim SCP?

Hartwig: Wir haben festgestellt, dass es schon zu einigen muskulären Reaktionen gekommen ist, und wir versuchen es auch die ganze Zeit im Blick zu behalten. Aber es wundert mich ehrlich gesagt schon, dass nicht mehr passiert ist. Die Anzahl von Ausfällen bewegte sich im normalen Rahmen.

Also waren keine Besonderheiten zu verzeichnen?

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