Rad: Sparkassen-Münsterland-Giro
Wegmann und Kollegen planen für den 3. Oktober

Münster -

Die Expertentätigkeit bei der Tour de France ist gebucht, doch Fabian Wegmann hat auch noch andere Aufgaben. Etwa die Planung des Sparkassen-Münsterland-Giro. Hier sind die Organisatoren guter Hoffnung, dass die Austragung nach dem Aus im Vorjahr diesmal funktioniert.

Donnerstag, 14.01.2021, 16:42 Uhr aktualisiert: 14.01.2021, 18:17 Uhr
Fabian Wegmann
Fabian Wegmann

Zumindest das weiß Fabian Wegmann: Der frühere Radprofi aus Münster wird erneut zum Team der ARD gehören, die das Geschehen bei der Tour de France (26. Juni bis 18. Juli) beleuchtet und kommentiert. Der 40-Jährige steht dabei aber als Rennchef, Sportlicher Leiter oder Regulator bei Profi-Wettbewerben auch vor vielen Ungewissheiten in der neuen Saison. Erst in der zweiten Jahreshälfte dürfte das Renngeschehen weltweit geregelt sein, bis zum Frühjahr ist die Lage vertrackter.

Am 3. Oktober ist zum Beispiel die 15. Auflage des Sparkassen-Münsterland-Giro angesetzt. „Wir fahren die Vorbereitung und Planungen jetzt hoch“, sagt Rainer Bergmann, Organisator von der Stadt Münster. Und Wegmann, Sportlicher Leiter der Veranstaltung, glaubt: „Grundsätzlich hoffen wir, dass es da geht.“

Er hat weniger Sorgen um das Profirennen als vielmehr um den Start der drei Jedermann-Konkurrenzen, es wird mit über 4000 Startern gerechnet – dies ist ein wichtiger inhaltlicher wie finanzieller Grundstock des Giro. Die Pandemie-Lage wird die Austragung bestimmen. Bei dieser Auflage sowie für 2022 sind die Sponsoren weiter im Boot, dann dürfte es um einen neuen Vier-Jahres-Kontrakt für das Radsport-Event gehen. Trotz der Absage im Vorjahr haben viele Jedermann-Athleten ihre Meldung aufrecht erhalten. „Denjenigen, die ihr Startgeld zurückgefordert haben, wurde der Betrag erstattet“, erklärt Bergmann. Mitte Februar dürfte die neue Anmeldung für das Rennen am Tag der Deutschen Einheit online gehen.

Der Giro wird dann beim Starterfeld der Profis mit drei hochklassigen Feldern in Belgien, Italien und Frankreich am selben Tag konkurrieren müssen. Eine Woche nach dem Weltmeisterschaftsrennen in Belgien und sieben Tage vor der Lombardei-Rundfahrt ballt es sich bereits jetzt. Ob aufgrund von möglichen Absagen im Frühjahr weitere Wettbewerbe in das erste Oktober-Wochenende rutschen werden, ist zudem noch ungeklärt.

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