Reiten: Dressur-Weltcup
Neustart in Salzburg für Langehanenberg und Annabelle

Münster -

Nach einer langen Turnierpause gehen Helen Langehanenberg vom RV St. Georg Münster und ihre Stute Annabelle am Wochenende in Salzburg wieder an den Start. Um gut vorbereitet zu sein, trainierten beide zuletzt in Warendorf. Nun ist die Vorfreude groß.

Mittwoch, 20.01.2021, 16:45 Uhr aktualisiert: 21.01.2021, 11:06 Uhr
Start in Salzburg: Helen Langehanenberg
Start in Salzburg: Helen Langehanenberg Foto: pp

Er liegt schon ein paar Tage zurück, der letzte Turnierauftritt von Helen Langehanenberg und ihrer Stute Annabelle. Im ­dänischen Aarhus war das, Mitte Oktober. Seitdem war Heimarbeit im eigenen Stall angesagt, Corona sorgte für Stillstand. Nun aber kommt wieder Bewegung ins Turniergeschehen, am Donnerstag macht sich die Dressurreiterin nun mit Annabelle auf den Weg nach Salzburg, wo die zweite Station der in diesem Jahr arg verkürzten Weltcup-Saison stattfindet.

Ein Highlight für Reiterin und Pferd, die nach der ­Pause voller Vorfreude, aber auch nicht frei von Zweifeln sind. „Wir wissen natürlich nicht, wo wir stehen. Aber das geht ja allen so, die Prüfungsroutine fehlt“, sagt die 38-Jährige, die im Training ein positives Gefühl hatte. „Annabelle ist sehr gut drauf. Sie hat sich im vergangenen Sommer super stabilisiert, hat sich toll gesteigert.“ Bei der DM in Balve wurde das Duo Fünfter, in Aarhus gewann es den Drei-Sterne-Special – dann kam die Unterbrechung.

Nur gut, dass Langehanenberg mit ihre Stute zweimal am Bundesstützpunkt in Warendorf trainieren konnte, um Annabelle mal ein anderes Umfeld zu zeigen. „Das war wichtig, beim ersten Mal war sie on fire, war kernig. Sie hat halt viel Energie und Temperament. Danach aber war sie richtig gut.“ Und das weckt die Hoffnung, dass aus der „Wundertüte“ etwas Positives herauskommt.

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