Fußball: Regionalliga West
Wuppertaler SV und RW Oberhausen sind in Fahrt

Münster -

Die ersten beiden Spieltage in der Rückrunde hat der SC Preußen mit Siegen abgeschlossen. Aber Münster ist in guter Gesellschaft. Auch andere Teams präsentieren sich in Topform hinter den führenden Teams aus Essen und Dortmund.

Donnerstag, 28.01.2021, 22:38 Uhr
In der 3. Liga noch ein Preuße, seit dieser Saison bei Fortuna Köln wieder eine Stammkraft: Nico Brandenburger (r.).
In der 3. Liga noch ein Preuße, seit dieser Saison bei Fortuna Köln wieder eine Stammkraft: Nico Brandenburger (r.). Foto: Jürgen Peperhowe

Die ersten beiden Spieltage im noch frischen Fußballjahr geben dem SC Preußen Münster vielleicht schon einen Vorgeschmack auf die nächste Saison. Zum einen kann sich der SCP leicht auf die Schulter klopfen nach zwei Siegen ohne Gegentor, das lässt sich doch gut an.

Zum anderen zeichnet sich nun die Konkurrenz aus dem aktuellen Regionalliga-Stammbaum für 2021/22 bereits ab. Durchaus möglich, dass die aktuell verlustpunktfreien fünf Teams der Rückrunde in Zukunft Ansprüche auf den Aufstieg anmelden werden. RW Oberhausen, Fortuna Köln, Borussia Dortmund II – und vielleicht auch der Wuppertaler SV: Alle fünf Vereine starteten mit zwei Siegen, wobei der gerade im Eiltempo generalüberholte Wuppertaler SV schon überrascht. Der frühere Preußen-Kapitän Stephan Küsters, der an der Wupper Sportchef ist, schickte ein Sextett weg und holte sechs Neue. Die Ex-Preußen Marco Königs (16 Spiele/5 Tore) sowie Kevin Rodrigues Pires blieben. Letztgenannter schoss im 16. Anlauf gerade sein erstes Saisontor. Wuppertal ist nach dem Fußball-Facelifting auf dem Weg aus dem Tabellenkeller – und am 13. Februar zu Gast in Münster.

Auch bei Fortuna Köln tummeln sich zwei Ex-Preußen, die in Münster nie richtig Fuß fassten. Nico Brandenburger und Dominik Lanius, der nach seinem Wechsel von Viktoria Köln auch gleich ein Tor erzielte, sie sind feste Größen. Die Fortuna mit Trainer Alexander Ende strebt nach Höherem, der Coach, auch mal eine Saison Spieler beim SCP war, strebt nach Höherem. Aktuell haben die Südstädter Rang drei hinter den aktuellen Aufstiegsaspiranten aus Essen und Dortmund inne. Sie sind die Besten vom Rest.

Wobei RW Oberhausen gerade richtig in Fahrt kommt. Initialzündung war der 2:0-Sieg über Münster vor Weihnachten, seitdem läuft es. Oberhausen, Köln, Wuppertal – das klingt schon nach Fußball-Tradition.

Zudem: Der MSV Duisburg als Schlusslicht der 3. Liga muss sich intensiv mit dem Abstieg in die Regionalliga beschäftigen. Auch Viktoria Köln und den KFC Uerdingen könnte es erwischen. Die Regionalliga West wäre als NRW-Liga mit großen Namen spektakulärer besetzt als die 3. Liga.

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