Fußball: Westfalenliga
Maddente kehrt zum 1. FC Gievenbeck zurück

Münster -

Gute Nachrichten haben in Zeiten des sportlichen Stillstands Seltenheitswert. Dagegen arbeitet der 1. FC Gievenbeck derzeit vehement. Beispielsweise mit einer erfreulichen Form der Familienzusammenführung: Der „verlorene Sohn“ Guglielmo Maddente wird künftig wieder für seinen Kindheitsverein vor den Ball treten.

Donnerstag, 04.02.2021, 12:08 Uhr aktualisiert: 04.02.2021, 16:17 Uhr
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Anprobe: Foto: 1. FC Gievenbeck

Trainer Florian Reckels nennt ihn einen „Glücksfall“, der Verein stuft seine Rückkehr als „Transfercoup“ ein. Fakt ist, dass Guglielmo Maddente in der kommenden Saison wieder für den 1. FC Gievenbeck auf Torejagd geht. Der 28-Jährige kehrt vom Oberligisten FC Eintracht Rheine zurück zum Westfalenligisten. Beim FCG machte er bis zur D-.Jugend seine ersten Gehversuche als Fußballer.

Anschließend spielte er unter anderem für den SC Preußen Münster und den TuS Hiltrup. Zuletzt nun für den FC Eintracht Rheine, für den er in der vergangenen Saison in 19 Einsätzen zwölf Scorerpunkte beisteuerte. In der aktuellen Spielzeit kommt Maddente auf drei Einsätze beim Tabellen-18.

„Wir haben über Philip Röhe mitbekommen, dass er den Fahraufwand zum Training reduzieren und sich mehr auf den Beruf konzentrieren möchte. Ich habe in den Gesprächen mit Guli einfach gemerkt, dass er große Lust auf den FCG hat und fußballerisch noch richtig heiß ist, nur halt eben lieber vor der Haustür und das können wir ihm bieten“, verrät Trainer Reckels die Beweggründe für den Wechsel. Maddente wohnt nur etwa 300 Meter vom Sportpark entfernt.

Die Frage, ob Maddente als Ersatz von Tristan Niemann zu sehen ist, der den FCG Anfang Januar Richtung Berlin verlassen hat, verneint der sportlicher Leiter Carsten Becker: „Wirklich auf der Suche nach einem Ersatz für Tristan waren wir eigentlich nicht, dazu ist Guglielmo auch nicht mit Tristan zu vergleichen. Klar ist aber, dass er uns mit seiner Qualität im Offensivspiel weiterbringen wird“.

Und Maddente selbst? – „Ich freue mich nun einfach ganz besonders darauf, dorthin zurückzukehren, wo alles angefangen hat“. Dabei trifft er bei seiner Rückkehr mit Manuel Beyer, Nils Heubrock, Dani Geisler, Nico Eschhaus, Christian Keil oder Henning Dirks bekannte Gesichter. Entweder hat er in der Vergangenheit mit ihnen oder gegen sie gespielt.

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