Laufspektakel „Münster um die Welt“
Neue Herausforderung: Reise zum Mond startet schon am Sonntag

Über 2000 Menschen nahmen teil am virtuellen Laufspektakel „Münster um die Welt“. Nach gut 40 000 erlaufenen Kilometern war Schluss. Nun legt die Westfälische Wilhelms-Universität nach und startet die Nachfolge-Bewegungs-Aktion: „Münster zum Mond“. Nur 371 521 Kilometer sollen zusammen kommen.

Samstag, 06.02.2021, 08:00 Uhr
Das Logo der Aktion
Das Logo der Aktion Foto: WU

Seien wir mal ehrlich: Eine Reise endet doch nie. Jack Kerouac schrieb „On the road“, Beatniks und andere, die immer unterwegs sind. Nun gut, mit Drogen und Jazz hat die Fortsetzung dieser Laufreise dann aber auch gar nichts zu tun, und eigentlich fehlt auch die „Road“, die Straße, denn „Münster läuft um die Welt“ wird galaktisch. Mehr noch: Radfahrer, Inliner, Rollstuhlfahrer, Walker – alle sollen mitmachen. Die Fortsetzung startet genau an diesem Samstag. Hatten die WWU Baskets, der USC Münster und der SC Preußen sowie als Partner dieses Medienhaus die erste Laufetappe über gut 40 000 Kilometer gestartet, so folgt:

#MuensterzumMond.

Jules Verne lässt erneut grüßen, von der Erde zum Mond. Kinder, Bücher lesen! Bitte! Jules Verne schadet nicht, und dann ne Runde laufen. Wäre ein guter Plan.

Uni übernimmt

Zudem: Die zweite Herausforderung, nicht nur per pedes durch die Galaxie also, übernimmt dementsprechend die Westfälische Wilhelms-Universität. Ein Team von hochkarätigen Planetologen unter der Federführung von Prof. Dr. Harald Hiesinger und Dr. Marcus Schmedemann hat für Samstag um 8 Uhr, mittelwestfälische Winterzeit, festgestellt: 371 521 Kilometer ist Münster da vom Mond entfernt. Die Entfernung variiert allerdings täglich, um bis zu 1600 Kilometer verändert sich die Distanz zwischen Mond und Erde. Aber die 371 521 ist nun die Zahl, die es zu bewältigen gilt. Vielleicht eher zu greifen ist es mit handelsüblichen Distanzen: 8804,85 Marathonläufe müssen absolviert werden. Der Mathematiker würde großzügig den Näherungswert 8805 benennen. Was ungefähr dem Starterfeld von drei Münster-Marathons entsprechen würde. Marathon, 42,195 Kilometer, oder nur 42, die Antwort auf alle Fragen in „Per Anhalter durch die Galaxis“. Wobei, um diese Diskussion auf den philosophischen Punkt zu bringen, in der Schwerelosigkeit nun gelaufen wird. Hmmmh – wer, wenn nicht die WWU, kann dieses Projekt #MünsterzumMond überhaupt steuern.

Tietjens ist dabei

Gleichzeitig zum offiziellen Start am Samstag um 8 Uhr wird in den sozialen Netzwerken „Münster um die Welt“ in „Münster zum Mond“ verwandelt. WWU-Prorektorin Prof. Dr. Maike Tietjens verkündete bereits im Vorfeld: „Ich bin dabei.“ Und hofft auf viele Tausend Studierende und noch mehr Münsteraner, die an dem virtuellen Lauf teilnehmen.

Captain Tom der ersten Laufserie war Ex-Fußball-Profi Ole Kittner, er brachte die Stadt ans Laufen. Und glaubt felsenfest daran, dass die „neue Challenge“ erfolgreich absolviert wird. Wer eine Spende leisten möchte, kann das für den Corona-Notfonds der Uni tun.

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