13. Sparda-Münster-City-Triathlon
Kein Bundesliga-Rennen und kein olympisches Format

Münster -

Die Planungen für die 2020 abgesagte 13. Auflage des Sparda-Münster-City-Triathlons laufen auf Hochtouren. Stichtag ist der 27. Juni. Aber schon jetzt ist amtlich, dass es kein Bundesliga-Rennen geben wird. Auch die olympische Distanz wird gecancelt.

Donnerstag, 18.02.2021, 17:20 Uhr
Der Triathlon macht mobil: Die 13. Auflage ist für den 27. Juni geplant. Noch halten die Organisatoren an den Plänen fest.
Der Triathlon macht mobil: Die 13. Auflage ist für den 27. Juni geplant. Noch halten die Organisatoren an den Plänen fest. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Bundesliga sollte nach einjähriger Pause 2020 ihr Comeback beim 13. Sparda-Münster-City-Triath­lon geben. Nicht auf herkömmliche Weise, sondern mit einer Staffel im trendigen Kurzformat, dem „Team Relay“. Von wegen: Corona machte das innovative Vorhaben ebenso zunichte wie die Durchführung des beliebten Events rund um den Kreativkai. Erste Überlegungen, die Veranstaltung vom 28. Juni in den September zu verlegen, wurden schnell verworfen. Die Pandemie reißt also eine weitere große Lücke in den Sportkalender der Stadt.

Februar 2021. Noch immer grassiert und mutiert das Virus. Aber: Trotz des Lockdowns stecken die „Macher“ inmitten der Vorbereitungen. „Es ist schon seltsam, ja. Wir treffen uns aktuell virtuell und sprechen über ein Ereignis, bei dem in ein paar Monaten 1300 Menschen zusammenkommen“, sagt Holger Fritze aus dem Organisationsstab. Nichtsdestotrotz muss das Feld bestellt sein, wenn sich die Situation in den kommenden Wochen bessern sollte.

Fakt ist: Die nachgeholte 13. Auflage wird zu einer großen Herausforderung – und ihr Gesicht wird sich wandeln. Sicher ist schon jetzt, dass das Oberhaus draußen bleibt. „Der Aufwand ist in Zeiten nebulöser Planungen einfach zu groß“, gibt Fritze zu. Dabei hatten die Bosse der deutschen Triathlon-Union bereits im Herbst 2019 ihren Daumen für Münster gehoben.

Neu ist dieses Jahr auch, dass nur die Volksdistanz angeboten wird (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen). Die olympische Strecke entfällt nun, um große Menschenansammlungen und Überrundungen zu vermeiden. „Dieser Schritt fällt uns sehr schwer“, wie Fritze zugibt. Festgehalten werde aber an der beliebten Staffel. Derzeit arbeiten sie beim Veranstalter Tri Finish an einem Hygienekonzept. Das letzte Wort dürfte dann das Gesundheitsamt haben. Vor allem in Bezug auf die Teilnehmerzahlen.

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