Fußball: Regionalliga West
Beste Voraussetzungen nach längerer Pause für Preußen gegen Köln II

Münster -

Nach einer dreiwöchigen Pause bestreitet der SC Preußen Münster am Samstag das Heimspiel gegen den 1. FC Köln II. Trainer Sascha Hildmann kann in diesem Verfolgerduell der Regionalliga West aus dem Vollen schöpfen, 25 Profis tummelten sich beim Abschlusstraining – das Lazarett ist wie leer gefegt.

Freitag, 26.02.2021, 16:22 Uhr aktualisiert: 26.02.2021, 16:47 Uhr
Hofft auf sein zweites Saisontor im vierten Einsatz: Münsters Angreifer Gerrit Wegkamp
Hofft auf sein zweites Saisontor im vierten Einsatz: Münsters Angreifer Gerrit Wegkamp Foto: Jürgen Peperhowe

Sascha Hildmann geriet fast schon ins Schwärmen. Alle Spieler fit, der komplette Kader in wesentlich besserer Verfassung als im Sommer noch, alle heiß wie Frittenfett. Vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln II (Samstag, 14 Uhr) stehen die Vorzeichen beim SC Preußen Münster richtig gut. Wobei der Trainer, eben Hildmann, weiß, dass die Wahrheit natürlich auf dem Rasen des Preußenstadions liegt. All die guten Vorzeichen, all die guten Trainingseinheiten, die positiven Schwingungen und der aktuell extrem harte Konkurrenzkampf von 25 Spielern um gerade einmal elf Plätze in der Startformation – doch bei einem negativen Ergebnis gegen die Kölner Reserve wäre das alles nur noch Schnee von gestern.

0:1 im Hinspiel

Also, die Preußen müssen nun liefern gegen einen Gegner, der in der Hinrunde den Gästen aus Münster die erste Saisonniederlage einschenkte. Hildmann sagt, daran denkt er nicht mehr. Münster vergab nach 100 Sekunden einen Elfmeter (Julian Schauerte), wenig später eine todsichere Führungschance (Joel Grodowski) und wurde dann von den Kölnern im Nieselregen beim 0:1 abgefrühstückt . Doch der FC ist und bleibt eine Wundertüte, mittlerweile 29 Feldspieler kamen zum Einsatz, Platz sieben in der Tabelle unterstreicht zumindest gehobene Regionalliga-Qualität.

Nur der SCP hat in den letzten Tagen und Wochen den kompletten Kader auf Vordermann gebracht. Nach dem Abschlusstraining am Freitag hing ein Zettel in der Kabine, da fehlten sieben Spieler, die am Samstagmorgen eine Übungseinheit absolvieren müssen. Das Septett gehört nicht zum Spieltagskader. „Damit müssen Profis leben“, erklärt Hildmann lapidar. Härtefälle bei Startelf- und Kader-Nominierung? Was kann es Schöneres für einen Trainer geben ...

Acht Spiele in 28 Tagen

Ein Sieg soll gegen die Kölner her, möglichst dazu zum vierten Mal in diesem Jahr ohne Gegentor. Dann im März soll bei gleich sieben weiteren Punktpartien nachgelegt werden. Der Plan steht, die Vorsätze sind durchaus ambitioniert, zudem rückt zumindest Rang drei und damit Fortuna Köln bei einem Erfolg wieder in greifbare Nähe. Die Hausherren können gegen die Rheinländer beweisen, dass sie sich weiterentwickelt haben.

  • Nur hinter dem Einsatz von Niklas Heidemann, der Oberschenkelprobleme hat, steht ein kleines Fragezeichen, er würde wohl von Lukas Frenkert ersetzt werden.
  • SCP: Schulze Niehues – Schauerte, Scherder, Hoffmeier, Heidemann (Frenkert) – Erdogan – Daube, Holtby – Langlitz, Wegkamp Schwadorf

Liveticker (ab 13.30 Uhr) unter

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