Lockerungen in NRW
Der Platz ist nur eine Verordnung entfernt

Münster -

Es gibt Hoffnung für die Vereine, mit den Beschlüssen von Bund und Ländern am Mittwoch sind die Sportplätze in greifbare Nähe gerückt. Doch ob und wie es am Montag definitiv wieder losgeht, muss noch auf Landesebene entschieden werden.

Freitag, 05.03.2021, 10:16 Uhr aktualisiert: 05.03.2021, 12:26 Uhr
Bald gehen die Türen wieder auf: Wenn die Inzidenz unter 50 bleibt, könnten nächste Woche die Sportplätze wieder öffnen – für kontaktfreies Training mit maximal zehn Personen.
Bald gehen die Türen wieder auf: Wenn die Inzidenz unter 50 bleibt, könnten nächste Woche die Sportplätze wieder öffnen – für kontaktfreies Training mit maximal zehn Personen. Foto: Imago/Ralf Poller

Das Warten hat endlich ein Ende – oder? Am Mittwochabend wurden bei einer Rekord-Bund-Länder-Konferenz Lockerungen für den Freizeitsport beschlossen, die schon ab Montag gelten könnten. Hundertprozentig verlässlich ist dieses Datum noch nicht – genau wie die auf Bundesebene beschlossenen Maßnahmen. Denn dafür braucht es zunächst eine aktualisierte Coronaschutzverordnung des Landes, an der sich wiederum die Vorgaben auf kommunaler Ebene orientieren.

„Das Land hat den Kommunen und Kreisen bislang noch keinen entsprechenden Erlass zukommen lassen. Hier warten wir also wie auch in einigen anderen Fällen noch auf Klärung wie Vorgaben“, teilt ein Stadtsprecher dazu am Donnerstagnachmittag mit.

Sportbund rechnet zum Wochenende mit einem Erlass

„Ich gehe davon aus, dass es diese Entscheidungen am Freitag gibt, es ist aber auch möglich, dass es etwas länger dauert und man am Montag noch nicht reagieren kann“, sagt Michael Schmitz, Vorsitzender des Stadtsportbundes Münster (SSB). Sobald die neue NRW-Coronaschutzverordnung freigegeben ist, brauchen die Vereine keine individuelle Genehmigung, um Angebote wieder aufzunehmen. Sollte NRW die Beschlüsse vom Mittwoch übernehmen, könnten ab Montag (8. März) – vorausgesetzt, die Inzidenz bleibt unter 50 – wieder Zehnergruppen im Freien kontaktfreien Sport machen. „Man könnte dann auch überlegen, Fußballmannschaften zu teilen“, erklärt Schmitz. „Dass die Kids wieder auf den Platz kommen, ihre Trainer wiedersehen und sich bewegen können, ist schon super.“ Möglich wären im ersten Lockerungsschritt etwa Taktikübungen und Torschusstraining. Draußen gegeneinander zu spielen (Kontaktsport), wäre ab dem 22. März möglich. „Das ist ein super Übergang und eine tolle Perspektive.“ Sobald es konkrete Vorgaben vom Land und dem Sportamt gebe, werde der SSB auf die Vereine zugehen, sagt Schmitz.

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