Schwimmen: Corona
SGS Münster prescht mit Schnelltests vor

Münster -

Die SGS Münster geht vorbildlich voran. Vorsitzender Markus Schnermann hat den Schwimmern für diese Woche 500 Schnelltests im Zuge der Pandemiebekämpfung zur Verfügung gestellt. Innerhalb des Deutschen Schwimmverbandes ist Münster damit wohl ein Vorreiter.

Dienstag, 09.03.2021, 16:52 Uhr aktualisiert: 09.03.2021, 17:51 Uhr
Schwimmen: Corona: SGS Münster prescht mit Schnelltests vor
Die SGS Münster plant, demnächst etwa 50 Schnelltests pro Woche durchführen zu können Foto: dpa (Symbolbild)

Die Welt wartet auf Schnelltests im Zuge der Pandemiebekämpfung – die SGS Münster hat sie. Zumindest 500 davon sind in dieser Woche vom Vorsitzenden der Startgemeinschaft Schwimmen, Markus Schnermann, den Sportlern zur Verfügung gestellt worden. Die Tests, in China produziert, und laut Schnermann in der vergangenen Woche vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen, sollen von medizinisch geschultem Personal durchgeführt werden. Praktisch: Dieses rekrutiere sich aus der Elternschaft der Schwimmer, sagte Schnermann.

„Wir wollen ein Zeichen setzen, dass wir in unserem Sport safe sind und die maximale Verantwortung für unsere Athleten übernehmen“, betonte der SGS-Vorsitzende. Besonders mit Blick auf die geplanten deutschen Freiwasser-Meisterschaften im Juni in Münster soll durch die Tests ein Zeichen gesetzt werden, das über Westfalen hinausgehe, betonte Schnermann. „Die SGS ist innerhalb des Deutschen Schwimmverbandes wohl so eine Art Vorreiter“, schilderte der Unternehmer.

Schnermann hatte nach eigenen Angaben mit der „Bolan Holding“ (Wettringen) bereits zu Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr im Bereich Herstellung und Vertrieb von Mund-und Nasenschutzmasken seine Kontakte zu chinesischen Produzenten in Shanghai intensiviert. Nun habe er sich auf die Herstellung beziehungsweise Beschaffung und den Vertrieb von Schnelltests spezialisiert mit seinen Unternehmen „virus.com“ und „super Source GmbH“.

Die SGS werde, so der Plan, „demnächst etwa 50 Schnelltests pro Woche durchführen können. Die Kaderathleten des Leistungsstützpunktes könnten zweimal wöchentlich getestet werden, sofern weitere kostenlose Tests verfügbar sind“, sagte Schnermann. „Wir können in diesen Zeiten mit den Tests den Sicherheitsaspekt deutlich erhöhen.“

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