Thomas Bäumer führte über 13 Jahre den Aufsichtsrat an
Der Anpacker bei den Preußen

Münster -

Es war das Frühjahr 2011, als der SC Preußen Münster die Stadt in seinen Bann zog. Aufstieg in die 3. Liga – ja oder nein? Das war die Frage. Eine der Triebfedern in all den Jahren war dabei Thomas Bäumer, der Aufsichtsratsvorsitzender. Er blickt als Erster zurück auf die Saison 2010/11 und sein Verhältnis zu Trainer Marc Fascher. Von Alexander Heflik
Freitag, 12.03.2021, 12:20 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.03.2021, 12:20 Uhr
Thomas Bäumer vor einem seiner schönsten Erinnerungsfotos an das Aufstiegsjahr.
Thomas Bäumer vor einem seiner schönsten Erinnerungsfotos an das Aufstiegsjahr. Foto: Jürgen Peperhowe
Ausgerechnet Lotte. Eine Art Heimspiel für den SC Preußen Münster. Der Tabellenführer wird von über 3000 Fans zum Gastspiel bei den Sportfreunden begleitet. Und dann das: An diesem 12. März 2011 gerät das Aufstiegskonstrukt, der Plan zur Rückkehr in die 3. Liga ins Wanken. Der SCP verliert nach eine katastrophalen Leistung mit 0:1. Die Zahl der Aufstiegskandidaten wächst in diesem Moment auf wieder fünf Mannschaften an. Münster, der Regionalliga-Gigant, wankt. Nach Spielschluss steht Thomas Bäumer, der mächtige Mann im Aufsichtsrat des SCP, mit dem Rücken zum Spielfeld. Er ist wütend, heute kann er sich nicht mehr wirklich daran erinnern. Aber Augenzeugen hören, wie er die Mannschaft und Trainer Marc Fascher anzählt. Laut, direkt, ohne Umweg, ein echter „TB“ halt. Lotte scheint der Wendepunkt dieser Saison werden zu können.
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