Volleyball: Bundesliga
USC hofft auf Lichtblick am Ende einer enttäuschenden Saison

Während sich die Konkurrenz warmläuft für die Playoffs, endet die Saison für den USC Münster bereits an diesem Samstag. Im Heimspiel gegen Schlusslicht Erfurt hofft Trainer Ralph Bergmann auf einen kleinen Lichtblick. Doch wieder fehlen Leistungsträger.

Freitag, 12.03.2021, 16:57 Uhr aktualisiert: 13.03.2021, 21:44 Uhr
Treibt sein Team noch einmal an: Ralph Bergmann
Treibt sein Team noch einmal an: Ralph Bergmann Foto: pp

MünsterDie Playoffs sind seit vergangenem Samstag in unerreichbarer Ferne, der Schaden ist somit nicht mehr zu reparieren. Für die Volleyballerinnen des USC Münster endet an diesem Samstag eine triste Saison. Nicht gar wenige Spielerinnen erhalten beim Tabellenneunten keinen neuen Vertrag. Für sie wird das Spiel gegen Schlusslicht SW Erfurt (19 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) zur Abschiedsvorstellung. Nicht jeder aus dem Kreis der Enttäuschten wird es leicht fallen, sich noch einmal frisch zu motivieren. Trainer Ralph Bergmann verweist auf den Profi-Status und setzt auf den Charakter der Protagonistinnen. „Ich wünsche mir für uns alle, dass wir mit einem kleinen Lichtblick aus der Saison rausgehen. Darüber würden sich auch die vielen Helfer und Unterstützer, die trotz Corona zu uns gestanden haben, freuen.“

Hoffen auf versöhnlichen Abschluss

Drittletzter gegen Letzter – vielleicht schafft der USC wirklich einen Abschluss, der ein bisschen versöhnt. Im Hinspiel unterlag Münster 2:3. Die Thüringerinnen erwischten damals einen besseren Tag, nur noch ein weiteres Spiel gewannen sie in dieser auch für sie frustrierenden Punkterunde. Vielleicht gelingt noch der dritte Streich, der USC hat den Auftrag, dies zu verhindern.

Wieder mal ersatzgeschwächt

Personell haben die Unabhängigen erneut Probleme zu lösen. Neben Diagonalspielerin Helo Lacerda und Libera Linda Bock (beide verletzt) wird wohl auch Anika Brinkmann fehlen. Rückenbeschwerden ließen schon am Samstag im Schlüsselspiel bei den Ladies in black Aachen den Einsatz der durchschlagskräftigen Angreiferin nicht zu. Bergmann nimmt die Dinge hin, wie sie sind. „Wir müssen mit den Leuten zurechtkommen, die spielfähig sind. In dieser Disziplin sind wir in dieser Spielzeit ja schon ziemlich gut geübt“, sagt er.

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