Fußball: Bezirksliga
Fünf Ex-Hiltruper für den VfL Wolbeck

Münster -

Dem VfL Wolbeck steht in der Bezirksliga 7 ein Umbruch bevor. Zehn Neuzugänge stehen nun fest, fünf von ihnen haben in der Vergangenheit schon beim Nachbarn TuS Hiltrup gespielt. Doch auch einige ehemalige A-Junioren bekommen eine Chance.

Donnerstag, 18.03.2021, 15:44 Uhr aktualisiert: 19.03.2021, 12:03 Uhr
Zurück im VfL-Dress: Angreifer Benedikt Sollik
Zurück im VfL-Dress: Angreifer Benedikt Sollik Foto: fotoideen.com

Ursprünglich wollte sich Lars Anfang als Sportlicher Leiter beim VfL Wolbeck schon in diesem Winter zurückziehen. Die besonderen Umstände, die eine Planung der neuen Saison nicht gerade leichter machen, nahm er allerdings zum Anlass, doch noch mal in die Bresche zu springen. „Es ist zurzeit nicht leicht, Leute zu akquirieren“, sagt der frühere Hallenspezialist.

Auf der Suche nach neuen Spielern für den Bezirksligisten, die er gemeinsamen mit dem künftigen Trainer Kolja Zeugner steuerte, war der 49-Jährige aber erfolgreich. Vom TuS Hiltrup kommen die Flügelspieler Niklas Mersmann und Arthur Scherer, die beide bereits Westfalenliga-Erfahrung sammelten, zuletzt jedoch in der Reserve (Kreisliga A) kickten. Aus der zweiten Mannschaft bringen sie zudem Top-Torjäger Patrik Niemyt mit.

Deckert greift wieder an

Ebenfalls eine Vergangenheit am Osttor haben Marvin Deckert, der in den vergangenen Jahren kürzertrat und nun vom VfL II wieder nach oben rückt, sowie Miguel Serafim. Der 26-Jährige spielte in der Hiltruper Jugend, ging dann zum BSV Roxel und war zuletzt beim BV Bad Lippspringe in der Landesliga aktiv. Er ist nun nach Wolbeck gezogen und kam selbst auf Anfang zu. Stürmer Benedikt Sollik kehrt von GW Amelsbüren II zurück. Aus der U 19 des 1. FC Gievenbeck kommt Ben Möller, aus der von Borussia Münster der Gremmendorfer Offensivakteur Richard Joaquim. Zu guter Letzt erweitern Ole Lenze und Max Wendt aus der eigenen A-Jugend das Aufgebot.

„Ich denke, die Jungs passen gut zu uns. Da wir auch einige Abgänge hatten, mussten wir was tun“, sagt Anfang, dessen Team auch Ersan Keser, Leon Hermening und Aaron Schölling verlassen. Der Sportliche Leiter wird diesen Schritt im Laufe des Jahres dann auch endgültig gehen. Allerspätestens im Dezember.

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